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Das Bärenreiter Magazin
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Die Abwesenheit der Stimme. Neue Projekte von Beat Furrer

„Menschen auf einer Reise durch das heutige Ägypten, auf der Suche nach dessen Ursprüngen, begegnen sie der eigenen Wüste als Erinnerungslosigkeit. . .“ So beschreibt Beat Furrer die Handlung von Wüstenbuch. Sein neues Musiktheater nach Texten von Händl Klaus, Ingeborg Bachmann u.a. wird am Theater Basel in der Regie von Christoph Marthaler am 15. März uraufgeführt. Bei Maerzmusik Berlin findet die Deutsche Erstaufführung am 27. März statt. Zuvor wurde bei Eclat 2010 in Stuttgart am 12. Februar Begehren in einer szenischen Produktion von Ensemble Modern und dem SWR Vokalensemble unter Leitung von Beat Furrer in einem Bühnenbild von rosalie aufgeführt. Im Konzerthaus Wien wurde am 1. März Xenos III für Schlagzeug und Kammerorchester vom Ensemble Resonanz und Dirk Rothbrust (Schlagzeug) uraufgeführt. 

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Charlotte Seither – Uraufführung in Rom

Beschriftung der Tiefe von innen, Charlotte Seithers neue Komposition für Ensemble, wurde am 11. Dezember vom Ensemble Modern in Rom (Auditorio del Parco della Musica) uraufgeführt. Die Komponistin verbringt als Stipendiatin der Deutschen Akademie Villa Massimo ein Jahr in der italienischen Hauptstadt und komponierte ein Werk, in dem, wie sie schreibt, „der tiefe Registerbereich im Mittelpunkt“ steht. „Die Verschmelzung von Klängen, die gleichwohl stets hoch individuell ausgeformt und ‚subjektiviert’ bleiben, vollzieht sich dabei insbesondere in den tiefen Registern, in denen die ‚Grauzonen’ der Deformation stets auch ins Undefinierbare münden.“

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Klaus Hubers Werke bei Bärenreiter

Am 30. November 2009 wurde Klaus Huber 85 Jahre alt. Das Schaffen des Schweizer Komponisten war und ist immer wieder wegweisend für Zeitströmungen in der Neuen Musik – eine vielseitige Lebensleistung, die  jüngst mit zwei bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt wurde: dem Ernst von Siemens Musikpreis, dem Salzburg Preis 2009 und dem Ehrendoktor der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Bei Bärenreiter sind maßgebliche Kompositionen aus den fünfziger und sechziger Jahren erschienen, aus jener Phase, in der Klaus Huber international erstmals auf sich aufmerksam machte. Allen voran harrt ein frühes Hauptwerk seiner Wiederentdeckung: Soliloquia für Soli, Chor und großes Orchester aus den Jahren 1959 bis 1964.

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Mystiker unserer Zeit. Jean Barraqués Solosonate vor der Uraufführung

Mit der Solosonate für Violine bekommt das kleine Œuvre von Jean Barraqué einen gewichtigen Zuwachs. Das Werk aus dem Jahr 1949 steht an einem ästhetischen wie weltanschaulichen Scheidepunkt im Leben des französischen Komponisten. Am 30. November wird Carolin Widmann das Werk in Paris uraufführen.

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Komponist, Produzent, Lehrer, Freund. Zum Tode von Milan Slavický

Nicht jede Generation hat das Glück, ihren Lehrer zu finden. Die Prager Studenten der Musikwissenschaft und der Komposition fanden ihn in den vergangenen 20 Jahren in Milan Slavicky, der am 18. August in Prag starb. Ein persönlicher Nachruf seines Schülers Miroslav Srnka.

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Rigorose Präzision. Der italienische Komponist Francesco Filidei

„Musik, der das Tönende abhanden gekommen ist”, so charakterisiert Salvatore Sciarrino die Kompositionen seines jüngeren Kollegen. Der Italiener lotet Grenzen aus und fordert dabei Interpreten wie Zuhörer ganz.

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„Musik muss singen”. Zum Tode von Nicholas Maw

Am 19. Mai starb der englische Komponist Nicholas Maw im Alter von 73 Jahren. Andrew Burn, einer der besten Kenner der englischen Musik der Gegenwart und Freund des Verstorbenen, zieht die Summe aus dem Œuvre des Komponisten.

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Zeitg. Musik

Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
Über den eigenen Tellerrand hinaus. Philipp Maintz ist „Composer in Focus“ in Aachen
Kunst kommt vom Verantworten. Zum 100. Geburtstag Giselher Klebes
Oberflächenspannungen. Die Komponistin Lisa Illean stellt sich vor
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