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Surrealistisch und bizarr. Francisco Coll – eine neue kompositorische Stimme

Nach der US-Premiere beim Aspen Festival 2015 wurde Francisco Colls (* 1985) lebhaftes und bruchstückhaft wirkendes Werk Liquid Symmetries für 15 Musiker nun erstmals in England aufgeführt. Bei der Uraufführung im Juni 2016 in der ehemaligen Kirche St. John’s am Smith Square in London dirigierte Martyn Brabbins die London Sinfonietta …

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Linien ziehen. Zwei neue Solokonzerte von Michael Jarrell

Michael Jarrell (* 1958) hat bereits im Alter von 25 Jahren mit Assonance Aufmerksamkeit erregt, einem Werk, das den Preis der Jury des Centre Acanthes erhielt. Komponieren fasst er als eine Kunst auf, zwischen zwei Stücken eine Verbindungslinie zu ziehen, durch die sich ein Gedanke erschließt (Jarrell ist ein Bewunderer von Alberto Giacometti und dessen Kunst, mit einem einzigen Strich einen Blick, ein Gesicht oder ein ganzes Leben darzustellen).

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Werke von Rudolf Kelterborn in Basel und Genf

Von Rudolf Kelterborn, der am 3. September 2016 seinen 85. Geburtstag feierte, stehen im November zwei Uraufführungen bevor: In Basel wird am 7. November 2016 sein Zyklus 10 Duos für Bariton und Klavier nach Texten von Erika Burkart, Charles-Ferdinand Ramuz, Ernst Jandl, Georg Trakl sowie 5 Haikus in der Übersetzung von Jan Ulenbrook uraufgeführt (Robert Koller, Bariton; Jürg Henneberger, Klavier) sowie kurz darauf in Genf sein Quartett für 8 Blasinstrumente (17.11.2016, Swiss Chamber Soloists). Hierbei spielen vier Bläser je zwei Instrumente, und die fünf Satzbezeichnungen geben vielsagende Hinweise: „Schattenmusik – Splitter 1 – Gesänge – Splitter 2 – Lichtmusik“.

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Music by Rudolf Kelterborn in Basel and Geneva

Rudolf Kelterborn celebrated his 85th birthday on 3 September 2016. Two premieres of his works take place in November. His cycle 10 Duos for baritone and piano after texts by Erika Burkart, Charles-Ferdinand Ramuz, Ernst Jandl, Georg Trakl, and 5 Haikus in the translation by Jan Ulenbrook will be premiered in Basel, followed a little later by his Quartet for 8 wind instruments in Geneva (17.11.2016). In the latter work, four wind players play two instruments each, and the five movement headings give a good indication of the content: “Schattenmusik – Splitter 1 –  Gesänge – Splitter 2 – Lichtmusik”

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Referenzen: Uraufführungen von Dufourt und Jarrell

Ur-Geräusch (Rilke 1919) ist die Antwort des französischen Komponisten Hugues Dufourt (Foto) auf die Bitte des Beethovenfestes Bonn, sich auf ein Werk von Beethoven zu beziehen. Der Spektralist wählte Beethovens „Eroica“ als Referenzwerk für seine Komposition, die am Abend der Uraufführung am 23. September 2016 in Bonn zweimal gespielt wird. Das WDR Sinfonieorchester spielt unter Leitung von Marek Janowski. – Der Schweizer Komponist Michael Jarrell hat für den Oboisten François Leleux, den Artist in Residence des hr-Sinfonieorchesters, ein Oboenkonzert geschrieben, das dem berühmten mozartschen Konzert gegenübergestellt wird. Es erlebt am 13. und 14. Oktober 2016 in der Alten Oper Frankfurt seine Uraufführung durch François Leleux und das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada.

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References: Premieres by Dufourt and Jarrell

Ur-Geräusch (Rilke 1919) is the French composer Hugues Dufourt’s response to an invitation from the Beethovenfest Bonn to compose a work relating to Beethoven. The spectralist chose Beethoven’s “Eroica” as the basis for his composition. It will be played twice on the evening of its premiere on 23 September 2016 in Bonn. The WDR Symphony Orchestra performs under the direction of Marek Janowski. – Swiss composer Michael Jarrell has written a solo concerto for oboist François Leleux, Artist in Residence with the Frankfurt Radio Symphony Orchestra, which will be juxtaposed with the famous Mozart Oboe Concerto. It will be premiered on 13 and 14 October 2016 in the Alte Oper Frankfurt by François Leleux and the Frankfurt Radio Symphony Orchestra, conducted by Andrés Orozco-Estrada.

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Musik für Max

Zum 100. Todestag von Max Reger (Bild: Gemälde von Franz Nölken) stehen in Weiden „Fortspinnungen“ seines Klarinettenquintetts op. 146 auf dem Plan. Charlotte Seithers SelbstLaut (Shortcut für Max) für Klarinette, Violine und Violoncello sowie Philipp Maintz’ op. 146 – Variation für Klarinette und Streichquartett werden am 16. September 2016 von Wolfgang Meyer (Klarinette) und dem Carmina Quartett uraufgeführt. Die Huldigungen an den großen Vorgänger sind auch am 26. Oktober 2016 in Karlsruhe beim „ZeitGenuss“-Festival für Musik unserer Zeit zu hören.

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Orchester

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