Logo: takte
Das Bärenreiter Magazin
  • Portrait
  • Musiktheater
  • Orchester
  • Zeitg. Musik
  • Gesamtausgaben
  • Publikationen
  • Termine
  • Kontakt

English switch to english

Beat Furrer: Porträtkonzerte in Rom und London

„Into Istanbul” war der Auftakt zu einem weltumspannenden Großprojekt, das vom Ensemble Modern und dem Siemens Arts Program konzipiert wurde. Beat Furrers neue Ensemblekomposition Xenos wurde im Rahmen dieses Projekts am 10. Oktober in Frankfurt uraufgeführt.

Mit einer einstimmigen Melodie, die vielfach durch spektrale Filter verwandelt wird, als würde man sie in verschiedenen Räumen hören, arbeitet Beat Furrer in seiner neuen Komposition Xenos für das Ensemble Modern. Von engen metallischen Tönen „wie in einer Blechdose“ bis zur weichen Resonanz wie in einem weiten Raum reicht das Spektrum dieser Verwandlung von Grundtönen durch gefilterte Obertonharmonien. Im Verlauf der Zeit präsentiert sich die Melodie zunächst zur Unkenntlichkeit verzerrt und wird erst am Schluss in der Bassflöte identifizierbar. Die Gewalt des Schreiens über eine Barriere hinweg ist die Assoziation, die Beat Furrer mit diesem Beginn verbindet. Die Faszination durch das unkontrollierbare Oszillieren eines Schreis und der dramatischen Wirkung des Unvorhergesehenen ist schon seit geraumer Zeit in seinen Werken präsent, wenn er sie etwa in seiner Oper invocation zur kompositorischen Initiale für die gesamte Form werden lässt. Beat Furrer schildert aus Istanbul eindrückliche Erlebnisse, den Reichtum der osmanischen Kunst im Topkapi, wie dort Räume mit Ornamenten und Licht gebaut wurden, oder erzählt von der Gewalt des Gesangs des Imam in der Blauen Moschee, der Prediger, Textausdeuter, Priester zugleich ist und den Zuhörer mit einer charismatischen Macht vereinnahmt. Im Konzert des Ensemble Modern wird seine Komposition neben denen von Mark Andre, Samir Odeh-Tamimi und Vladimir Tarnopolski präsentiert.                              

Marie Luise Maintz
aus: takte 2/2008

zurück

English switch to english

Orchester

„Ein Meisterwerk, aber kein Ballett“. Maurice Ravels „La Valse“ neu ediert
Beethoven bei Bärenreiter. Erfolgsgeschichte seit dreißig Jahren
Kaum bekannte Händel-Anthems
Eindringlich und verdichtet. Zur Neuedition von Franz Schuberts Messe in G
Neue Tiefe und Lebendigkeit. Orchestrierung von Dvořáks „Zigeunermelodien“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Camille Saint-Saëns’ „Grande symphonie triomphale“
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Bruckner-Raritäten. Weitere Bände in der Gesamtausgabe
„Ich fürchte kein Unheil …“. Zwei Orchesterwerke von Josef Suk
Ein Doppelkonzert von Camille Saint-Saëns!? Zur Neuausgabe seines Septetts
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
ImpressumDatenschutz