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Weltliche Händel-Oratorien in München und Karlsruhe

Trotz hochkarätiger Musik und eines grandiosen Alleluja-Chores wird das Occasional Oratorio von Georg Friedrich Händel sehr selten aufgeführt. Für diese Abstinenz dürfte der fälschlicherweise ein Gelegenheitswerk suggerierende Titel mitverantwortlich sein. Der Chor des Bayerischen Rundfunks, die Akademie für Alte Musik Berlin und namhafte englische Solisten unter der Leitung von Howard Arman bringen am 10. und 11. Februar 2017 im Herkulessaal der Münchner Residenz das „Gelegenheitsoratorium“ nach der Neuedition innerhalb der Hallischen Händel-Ausgabe wieder zu Gehör. Und nur eine Woche später, am 17. Februar, eröffnet das Badische Staatstheater die diesjährigen Karlsruher Händel-Festspiele mit einer Neuproduktion von Semele. Floris Visser inszeniert und Christopher Moulds dirigiert dieses „Musikalische Drama in der Art eines Oratoriums“ auf der Basis eines neugesetzten Aufführungsmaterials nach der Edition von Friedrich Chrysander.

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Handel’s secular oratorios in Munich and Karlsruhe

Despite top-quality music and a magnificent Hallelujah chorus, George Frideric Handel’s Occasional Oratorio is only very rarely performed. Its title, which erroneously suggests it is an occasional or rather second-rate musical work, may be partly responsible for this. The Bavarian Radio Chorus, Akademie für Alte Musik Berlin and leading English soloists, conducted by chief conductor Howard Arman, will perform the Occasional Oratorio using the new Halle Handel Edition on 10 and 11 February 2017 in the Herkulessaal in the Munich Residenz. And just a week later, on 17 February, the 2017 Karlsruhe Handel Festival opens with a new production of Semele at the Badische Staatstheater. Floris Visser is the producer and Christopher Moulds conducts this “musical drama in the style of an oratorio”, using newly-set performance material based on the edition by Friedrich Chrysander.

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„MGG Online“ – Die Musikenzyklopädie als dynamische Datenbank

Die Musik-Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG) ist seit dem 7. November als dynamische Online-Datenbank unter dem Titel MGG Online (www.mgg-online.com) verfügbar. MGG Online“ wurde von den Verlagen Bärenreiter (Kassel), J.B. Metzler (Stuttgart) und Répertoire International de Littérature Musicale (RILM, New York) gegründet, finanziert und umgesetzt. Die Datenbank enthält den vollständigen Inhalt der zweiten Ausgabe der MGG, herausgegeben in 29 Bänden zwischen 1994 und 2008. Ab 2017 werden regelmäßig neue Einträge hinzugefügt. Alle Artikelversionen bleiben dauerhaft zugänglich und als solche gekennzeichnet. Bereits zu Beginn werden die Benutzer etwa 200 aktualisierte oder neugeschriebene Artikel finden.

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“MGG Online”. German music encyclopedia as an online database

The German-language music encyclopedia Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG)  is now available as a dynamic online database under the title MGG Online (www.mgg-online.com). MGG Online has been created, financed, and implemented by the publishers Bärenreiter (Kassel), J.B. Metzler (Stuttgart), and Répertoire International de Littérature Musicale (RILM, New York). It contains the complete content of the second edition of MGG, published in 29 printed volumes between 1994 and 2008. Beginning in 2017, new entries will be added regularly. All article versions remain permanently accessible and clearly labeled. Upon launch, users will find some 200 articles already updated or rewritten.

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Uraufführung von Manfred Trojahns „Sonata V“

Manfred Trojahn erweitert die Reihe seiner Kammermusiken mit dem Titel „Sonata“ um ein Werk für Klarinette und Klavier. Seine Sonata V wird am 19. November in Leeds als Auftrag von BBC Radio 3 und Royal Philharmonic Society von Annelien van Wauwe (Klarinette) und Nino Gvetadze (Klavier) uraufgeführt. Schon am 11. November erlebt Trojahns Ensemblewerk Nocturne – Minotauromachie nach der gleichnamigen Grafik Picassos in Essen beim Festival „NOW!“ durch das Ensemble Intercontemporain seine deutsche Erstaufführung, die musikalische Leitung dabei hat Matthias Pintscher.

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Premiere of Manfred Trojahn’s “Sonata V”

Manfred Trojahn adds to his series of chamber music works entitled “Sonata” with a work for clarinet and piano. His Sonata V, commissioned by BBC Radio 3 and the Royal Philharmonic Society, will be premiered in Leeds on 19 November by Annelien van Wauwe (clarinet) and Nino Gvetadze (piano). On 11 November Trojahn’s ensemble work Nocturne – Minotauromachie, based on Picasso’s etching of the same name, receives its German premiere at the Festival “NOW!” in Essen, performed by the Ensemble Intercontemporain conducted by Matthias Pintscher.

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Späte Uraufführung: Jean Barraqués „Trois mélodies“

Endlich werden die im Nachlass gefundenen Lieder Jean Barraqués vollständig uraufgeführt sein. Seine gewichtigen Trois mélodies, Drei Lieder für Sopran und Klavier nach dem Hohelied Salomos, Charles Baudelaire und Arthur Rimbaud aus dem Jahr 1950, sind höchst individuelle, expressive Werke. Sie bilden die „Keimzelle“ für das spätere vom Komponisten veröffentlichte Werk Séquence für Sopran und Ensemble. Die vom Ensemble Contrechamps initiierte Uraufführung am 20. November 2016 in Genf wird von Christina Daletska (Stimme) und Stefan Wirth (Klavier) gesungen und gespielt.

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