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Werke von Rudolf Kelterborn in Basel und Genf

Von Rudolf Kelterborn, der am 3. September 2016 seinen 85. Geburtstag feierte, stehen im November zwei Uraufführungen bevor: In Basel wird am 7. November 2016 sein Zyklus 10 Duos für Bariton und Klavier nach Texten von Erika Burkart, Charles-Ferdinand Ramuz, Ernst Jandl, Georg Trakl sowie 5 Haikus in der Übersetzung von Jan Ulenbrook uraufgeführt (Robert Koller, Bariton; Jürg Henneberger, Klavier) sowie kurz darauf in Genf sein Quartett für 8 Blasinstrumente (17.11.2016, Swiss Chamber Soloists). Hierbei spielen vier Bläser je zwei Instrumente, und die fünf Satzbezeichnungen geben vielsagende Hinweise: „Schattenmusik – Splitter 1 – Gesänge – Splitter 2 – Lichtmusik“.

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Music by Rudolf Kelterborn in Basel and Geneva

Rudolf Kelterborn celebrated his 85th birthday on 3 September 2016. Two premieres of his works take place in November. His cycle 10 Duos for baritone and piano after texts by Erika Burkart, Charles-Ferdinand Ramuz, Ernst Jandl, Georg Trakl, and 5 Haikus in the translation by Jan Ulenbrook will be premiered in Basel, followed a little later by his Quartet for 8 wind instruments in Geneva (17.11.2016). In the latter work, four wind players play two instruments each, and the five movement headings give a good indication of the content: “Schattenmusik – Splitter 1 –  Gesänge – Splitter 2 – Lichtmusik”

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Referenzen: Uraufführungen von Dufourt und Jarrell

Ur-Geräusch (Rilke 1919) ist die Antwort des französischen Komponisten Hugues Dufourt (Foto) auf die Bitte des Beethovenfestes Bonn, sich auf ein Werk von Beethoven zu beziehen. Der Spektralist wählte Beethovens „Eroica“ als Referenzwerk für seine Komposition, die am Abend der Uraufführung am 23. September 2016 in Bonn zweimal gespielt wird. Das WDR Sinfonieorchester spielt unter Leitung von Marek Janowski. – Der Schweizer Komponist Michael Jarrell hat für den Oboisten François Leleux, den Artist in Residence des hr-Sinfonieorchesters, ein Oboenkonzert geschrieben, das dem berühmten mozartschen Konzert gegenübergestellt wird. Es erlebt am 13. und 14. Oktober 2016 in der Alten Oper Frankfurt seine Uraufführung durch François Leleux und das hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada.

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References: Premieres by Dufourt and Jarrell

Ur-Geräusch (Rilke 1919) is the French composer Hugues Dufourt’s response to an invitation from the Beethovenfest Bonn to compose a work relating to Beethoven. The spectralist chose Beethoven’s “Eroica” as the basis for his composition. It will be played twice on the evening of its premiere on 23 September 2016 in Bonn. The WDR Symphony Orchestra performs under the direction of Marek Janowski. – Swiss composer Michael Jarrell has written a solo concerto for oboist François Leleux, Artist in Residence with the Frankfurt Radio Symphony Orchestra, which will be juxtaposed with the famous Mozart Oboe Concerto. It will be premiered on 13 and 14 October 2016 in the Alte Oper Frankfurt by François Leleux and the Frankfurt Radio Symphony Orchestra, conducted by Andrés Orozco-Estrada.

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Musik für Max

Zum 100. Todestag von Max Reger (Bild: Gemälde von Franz Nölken) stehen in Weiden „Fortspinnungen“ seines Klarinettenquintetts op. 146 auf dem Plan. Charlotte Seithers SelbstLaut (Shortcut für Max) für Klarinette, Violine und Violoncello sowie Philipp Maintz’ op. 146 – Variation für Klarinette und Streichquartett werden am 16. September 2016 von Wolfgang Meyer (Klarinette) und dem Carmina Quartett uraufgeführt. Die Huldigungen an den großen Vorgänger sind auch am 26. Oktober 2016 in Karlsruhe beim „ZeitGenuss“-Festival für Musik unserer Zeit zu hören.

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Beat Furrer bei „MANiFESTE“ in Paris

Beim Pariser Festival „MANiFESTE“ des IRCAM im Centre Pompidou steht am 8. Juni 2016 die Uraufführung von Furrers neuem Werk für Kontrabass und Elektronik Kaleidoscopic memories auf dem Programm. Uli Fussenegger (Kontrabass) interpretiert das virtuose Duo für sein Instrument und Elektronik. Es beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der schnellen Perspektivenwechsel, verschiedene Klanglichkeiten ineinander zu interpolieren. Zwei Tage später spielt das Ensemble intercontemporain unter Leitung von Matthias Pintscher Furrers Linea dell’orizzonte für Ensemble. (Foto: David Furrer)

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Beat Furrer at “MANiFESTE” Festival in Paris

At the “MANiFESTE” Festival at IRCAM in the Centre Pompidou of Paris the programme features on 8 June 2016 the premiere of Furrer’s new work Kaleidoscopic memories for double bass and electronics. Uli Fussenegger (double bass) performs the virtuoso duo for his instrument and electronics. It explores the possibilities of rapid changes of perspective to interpolate different sonorities into each other. Two days later Ensemble intercontemporain conducted by Matthias Pintscher performs Furrer’s Linea dell’orizzonte for ensemble. (Photo: David Furrer)

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