Logo: takte
Das Bärenreiter Magazin
  • Portrait
  • Musiktheater
  • Orchester
  • Zeitg. Musik
  • Gesamtausgaben
  • Publikationen
  • Termine
  • Kontakt

English switch to english

Philipp Maintz. Uraufführungen in Cottbus und Paris

Philipp Maintz – aktuell

Foto: Paavo Blåfield

„Variationen des Nichts“ aus den Gedichten des argentinischen Poeten Roberto Juarroz bilden den Ausgangspunkt für das neue Orchesterstück estudio horizontal, das Philipp Maintz für Cottbus komponiert hat.

Für das Philharmonische Orchester Cottbus komponierte Philipp Maintz sein estudio horizontal (horizontale studie), die in direkter Nähe zu ihrer größeren Schwester entstand, den Orchesterliedern quinto tríptico vertical nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Roberto Juarroz (1925–1995), die er im Auftrag der Münchener Philharmoniker für Marisol Montalvo und Christoph Eschenbach komponiert.

In seiner „vertikalen Dichtung“ verschränkt der argentinische Dichter Juarroz den Blick auf das Wesen der Dinge mit eindringlichen Bildern von der Weite von Wassern und Kontinenten, der Endlosigkeit, des Abgrunds. Die Existenz wird in diesen „Variationen des Nichts“ in der Unwirklichkeit verortet.

Philipp Maintz: „Die Textvorlage der Lieder thematisiert das Werden unseres Horizonts, das Entstehen von ‚Sinn’. In musikalische Begriffe übersetzt könnte man dies mit einer Konstitution von stringenten Zusammenhängen ausdrücken. In meinem Orchesterstück estudio horizontal zeigt sich dieser Horizont gleichsam nackt. Musikalisches Material, Gesten, Klangzustände werden ohne gesonderten Fixpunkt (wie es für mich der Sopran und der von ihm vorgetragene Text ist) zueinander in Beziehung gesetzt. Das Spannende und Inspirierende bei dieser Arbeit war für mich, gleichsam in eine Hohlform hineinzusehen und durch das neuerliche In-die-Hand-Nehmen der musikalischen Partikel eine Reibefläche vorzufinden, die mir andere Beziehungen zu formulieren erlaubt hat. Interessanterweise vollzieht oder vollzog sich jener Prozess der Sinnkonstitution ein weiteres Mal, als ich dessen Objekt ihm zu entziehen versucht habe: Hinter dem Horizont wartete ein weiterer, hinter dem wiederum sicherlich noch einer zu entdecken wäre – der Fantasie und Imagination des hörenden Ohres soll hier einfach keine Grenze gesetzt sein.“

Marie Luise Maintz
(aus [t]akte 2/2013)

zurück

English switch to english

Orchester

„Ein Meisterwerk, aber kein Ballett“. Maurice Ravels „La Valse“ neu ediert
Beethoven bei Bärenreiter. Erfolgsgeschichte seit dreißig Jahren
Kaum bekannte Händel-Anthems
Eindringlich und verdichtet. Zur Neuedition von Franz Schuberts Messe in G
Neue Tiefe und Lebendigkeit. Orchestrierung von Dvořáks „Zigeunermelodien“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Camille Saint-Saëns’ „Grande symphonie triomphale“
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Bruckner-Raritäten. Weitere Bände in der Gesamtausgabe
„Ich fürchte kein Unheil …“. Zwei Orchesterwerke von Josef Suk
Ein Doppelkonzert von Camille Saint-Saëns!? Zur Neuausgabe seines Septetts
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
ImpressumDatenschutz