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Das Bärenreiter Magazin
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Inspirationen. Neues vom Komponisten des französischen Verlags Editions Henry Lemoine

Musik von Michael Jarrell, Jean-Marie Singier, Michaël Jarrell, Hugues Dufourt und Brunio Mantovani

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Sciarrino - Uraufführung in Mannheim

Superflumina lautet der Titel von Salvatore Sciarrinos jüngstem Musiktheaterwerk, das am 20. Mai im Mannheimer Nationaltheater erstmals zu erleben sein wird. Es spielt in der Halle eines großen Bahnhofs: Hier ereignet sich, unbemerkt von den vorüberziehenden anonymen Massen, die Tragödie einer obdachlosen Frau. Andrea Schwalbach wird das Werk in Szene setzen, Tito Ceccherini, bereits ein erfahrener Sciarrino-Interpretet, die neue Partitur zum Klingen bringen. Weitere Aufführungstermine: 28. Mai, 1. und 6. Juni sowie 1. Juli.

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Musikalische Heiligenscheine. Jonathan Harveys „Passion and Resurrection”

Pünktlich zum siebzigsten Geburtstag von Jonathan Harvey wird eines seiner großen Werke aufgeführt: Die Kirchenoper Passion and Resurrection ist wie seine mittelalterlichen Vorgänger eine musikalische Form der Gottesverehrung – und schließt auch die Gemeinde mit ein. 

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Charlotte Seither: „Essay on Shadow and Truth”

Charlotte Seither wurde mit einem Stipendium der Villa Massimo für 2009 ausgezeichnet.  Die Komponistin wird in diesem Zeitraum in der Deutschen Akademie in Rom tätig sein. Über viele Jahre hin weg hat sie mit erfolgreichen Aufführungen auf sich aufmerksam gemacht. Besonderes Aufsehen erregte in der jüngsten Zeit ihr neues Orchesterstück Essay on Shadow and Truth, ein Auftragswerk der Niederrheinischen Sinfoniker Krefeld-Mönchengladbach.

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Fünf Sterne. Andrea Lorenzo Scartazzini schaut in den Himmel

In Basel wurde Andrea Lorenzo Scartazzinis neue Komposition Kassiopeia für Ensemble uraufgeführt. Der Schweizer Komponist hatte zuvor mit Siegel für Sopran und Orchester für die Basel Sinfonietta und Claudia Barainsky auf sich aufmerksam gemacht. Der Titel Kassiopeia spielt auf das gleichnamige Sternbild an: Fünf Sterne, die am Himmel ein markantes "W" bilden, sind Sinnbild für seine fünfsätzige Komposition. Das Collegium Novum Zürich spielte die Uraufführung von Kassiopeia am 22. Januar 2009 im Gare du Nord Basel und am folgenden Tag in der Tonhalle Zürich.

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Beat Furrer: Porträtkonzerte in Rom und London

Das 47. Festival di Nuova Consonanza in Rom präsentiert Beat Furrer als Komponisten und Lehrer: An der Accademia Nazionale di Santa Cecilia leitet er einen Komponistenworkshop mit Konzerten. Das Ensemble Algoritmo wird in einem Porträtkonzert am 17. Dezember mehrere Werke, darunter aria für Sopran und Ensemble, lotófagos für Sopran und Kontrabass und spur für Klavier und Streichquartett aufführen. Ein Beat-Furrer-Porträt veranstaltet auch die London Sinfonietta am 18. Januar. In der Queen Elizabeth Hall werden unter Leitung des Komponisten u.a. die britische Erstaufführung von Xenos für Ensemble sowie Presto gespielt.

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Hörende Augen, sehende Ohren. Vadim Karassikov und sein neues Werk

In the flame of the dream lautet der poetisch-bildhafte Titel von Vadim Karassikows neuem Ensemblewerk, das er für das Klangforum Wien geschrieben hat. Es besteht aus einzeln aufführbaren Stücken für je ein Instrument, die vom Duo, Trio, Quartett bis zum Tutti in allen möglichen Varianten kombiniert und gleichzeitig gespielt werden können. Die Uraufführung fand am 5. Dezember 2009 im Konzerthaus Wien statt.

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Zeitg. Musik

Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
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