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„Sechzig Jahre im Groove: Dieter Ammann“

So ist eines der zahlreichen Konzerte zu Dieter Ammanns rundem Geburtstag am 17. Mai überschrieben: Die Basel Sinfonietta unter Baldur Brönnimann führt am 26. Mai 2022 das Violinkonzert „unbalanced instability“ mit dem Geiger Simon Zgraggen sowie das Orchestertriptychon „Core – Turn – Boost“ auf. Zwei Konzerte mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling bringen „Boost“ am 11. und 12. Mai sowie am 31. Mai 2022 „glut“, „Venite a dire. Raummusik“ mit einer veritablen Uraufführung des „Morceau en forme d‘improvisation“.

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Œuvre voller Querverbindungen. Ein Führer zur Musik Manfred Trojahns

Manfred Trojahn ist einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart, der sich insbesondere durch herausragende Opern wie „Enrico“, „Was ihr wollt“ und „Orest“ einen Namen gemacht hat. Robert Maschka legt nun die erste Monografie überhaupt zu Trojahns gesamtem musikalischem Œuvre vor: Manfred Trojahns Musik, Bärenreiter-Verlag 2021, 302 Seiten, € 39,95. Die Werkgruppen und Kompositionen werden in gut lesbaren, auch für ein allgemeines Publikum leicht nachvollziehbaren Einzeldarstellungen porträtiert.

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„Singularity“ – Miroslav Srnkas Weltraumoper in München

Ein Blick in die nicht allzu ferne Zukunft: In ihrer neuen Oper „Singularity“ stellen der Komponist Miroslav Srnka und der Autor Tom Holloway Gedankenspiele über computerisierte Menschen, Updates, menschliche und technische Fehlfunktionen an. Ihre Oper ist ein rasantes Spiel mit Versatzstücken der Cyberwelt, sie verbindet die Vision mit einer Farce und einem Blick in menschliche Abgründe. Ausdrücklich für junge Stimmen geschrieben, entstand „Singularity“ eigens für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Die Uraufführungsinszenierung (Premiere: 5.6.2021) verantwortet Nicolas Brieger, das Klangforum Wien wird dirigiert von Patrick Hahn. Die Produktion wird sowohl live gespielt als auch im Stream zu erleben sein. „Singularity“ ist nach „Make No Noise“ und  „South Pole“ die dritte Oper von Miroslav Srnka und Tom Holloway für die Bayerische Staatsoper.

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Unermüdliches Fortschreiten. Zum Tode Rudolf Kelterborns

Am 24. März, wenige Monate vor seinem 90. Geburtstag, ist Rudolf Kelterborn in Basel gestorben. Am 3. September 2021 hätte der Schweizer Komponist, Musikvermittler, Lehrer und Mentor der neuen Musik seinen runden Geburtstag gefeiert.

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Neue Bühnenwerke von Thomas Adès und Torsten Rasch

Als die konzertante Fassung von Thomas Adès’ Ballett Inferno im Mai 2019 vom Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel uraufgeführt wurde, erhielt das Werk bereits deutlich vor Ende großen Beifall. Zwei Monate später fand eine ebenfalls umjubelte Aufführung im Rahmen einer Thomas-Adès-Tanzproduktion statt, an der wiederum das LA Philharmonic, das britische Royal Ballet und Wayne McGregor mitwirkten.

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Andrea Lorenzo Scartazzinis Orchesterstück zu Mahlers 4. Symphonie

Zu jeder der zehn Sinfonien Gustav Mahlers komponiert Andrea Scartazzini ein kurzes Orchesterstück, das sich mit deren Musik und Gedankenwelt auseinandersetzt. Ende April steht das vierte – „Incantesimo“ – an.

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Uraufführung in Bregenz: Ľubica Čekovskás „Impresario Dotcom“

Das Theater als Abbild der Welt: Carlo Goldonis „L‘impresario delle Smirne“ ist ein turbulentes Stück über den Opernbetrieb. Die Bregenzer Festspiele bringen eine zeitgenössische Version von Ľubica Čekovská und der Librettistin Laura Olivi in einer aktualisierten, auf die Corona-Situation angepassten Fassung auf die Bühne. Die Oper „Impresario Dotcom“ handelt vom Heute. Sechs Personen – fünf Sänger und ein Agent – suchen einen Geldgeber. Die Protagonisten heißen Olympia, Violetta, Carmen, Tamino und Orfeo und kommen aus aller Herren Länder. Die den Rollen innewohnende Tragik der Figuren schwingt jeweils mit. „Wir alle spielen Rollen in unserem Leben“, sagt Ľubica Čekovská, „und es geht um die Frage, wer wir, wer die Personen dahinter sind.“ Die Uraufführung dieser besonderen Oper findet am 20. August 2020 (zweite Aufführung am 21. August) unter Leitung von Christopher Ward in der Regie von Elisabeth Stöppler im Festspielhaus Bregenz statt.

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Zeitg. Musik

Lichtveränderungen. Beat Furrers „sinfonia concertante“
Rauch und Flammen. Miroslav Srnkas neues Cellokonzert „Smoke“
Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
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