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Beethovens „Leonore 1806“ im Zeichen von Nikolaus Harnoncourt

Nachdem Nikolaus Harnoncourt überraschend seinen Abschied von der aktiven Dirigentenlaufbahn angekündigt hat, wird sein langjähriger Assistent Steffan Gottfried die musikalische Leitung der konzertanten Aufführung von Beethovens Leonore 1806 am 17. Januar 2016 im Theater an der Wien übernehmen. Harnoncourt selbst hatte die aufzuführende Fassung noch in den letzten Wochen erarbeitet, aus Altersgründen reicht er nun aber den Stab an seinen Meisterschüler weiter. Im Festkonzert zum zehnjährigen Jubiläum des Theaters an der Wien als neuem Opernhaus der österreichischen Hauptstadt wirken u. a. Juliane Banse, Michael Schade, der Concentus Musicus Wien und der Arnold Schoenberg Chor mit. – (Foto: Theater an der Wien)

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Beethoven’s “Leonore 1806” influenced by Nikolaus Harnoncourt

Following Nikolaus Harnoncourt’s surprise announcement that he is giving up active conducting, his long-term assistant Steffan Gottfried is to take over conducting the concert performance of Beethoven’s Leonore 1806 on 17 January 2016 in the Theater an der Wien. Harnoncourt himself had worked on the version to be performed in the last weeks, but for reasons of age he is now handing over the baton to his star pupil. The gala concert celebrating the tenth anniversary of the Theater an der Wien as a new opera house for the Austrian capital features Juliane Banse, Michael Schade, Concentus Musicus Wien and the Arnold Schoenberg Choir. – (Photo: Theater an der Wien)

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Manfred Trojahn huldigt Shakespeare und Picasso

Zwei Uraufführungen von Manfred Trojahn in Salzburg und Paris sind an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im März 2016 zu erleben: In Four Women from Shakespeare für Sopran und Ensemble bei den Salzburger Osterfestspielen am 22. und 26. März 2016 knüpft der Komponist an seine intensive Beschäftigung mit Shakespeare an und huldigt einem „Lieblingsinstrument“, der weiblichen Stimme. Interpretin der vier Porträts sind Juliane Banse und Solisten der Staatskapelle Dresden unter Leitung des Komponisten. Das neue Ensemblewerk Nocturne – Minotauromachie mit Bezug auf Pablo Picasso wird am 23. März 2016 in Paris vom Ensemble intercontemporain unter Matthias Pintscher uraufgeführt.

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Matthias Pintschers neues Cellokonzert

Aus einem „kontinuierlichen langsamen, weichen, zarten und intimen Gesang im unteren Bereich des Cellos“ lässt Matthias Pintscher sein neues Cellokonzert erwachsen: Un despertar for violoncello and orchestra. Es entstand für die Cellistin Alisa Weilerstein und ist inspiriert durch den dunklen, warmen Ton ihres Spiels. – (Foto Weilerstein: Jamie Jung)

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Das Wunder des Lebens. Ein Gespräch mit Ľubica Čekovská

Für die Essener Philharmoniker hat Ľubica Čekovská ein großangelegtes sinfonisches Werk geschrieben, eine äußerst facettenreiche Musik. Der Titel Palingenia ist der wissenschaftliche Name für die Eintagsfliege.

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Magische Kraft: Thomas Daniel Schlees „Rufe zu mir“ in Bamberg

Die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Manfred Honeck führen Thomas Daniel Schlees Rufe zu mir für Orchester und Solo-Orgel mit Christian Schmitt als Solist auf. Eine „Symphonische Szene“ nennt Thomas Daniel Schlee seine konzertante Musik. Sie nimmt ihren Ausgang bei einer Anrufung, bei einem „De profundis“ des Orchesters, das die Menschheit, die Welt versinnbildlicht. Ihr sprechender Titel legt den sakralen Bezug offen, der in dem imposanten Werk „als magische Kraft“ wirkt. Aufführungsdaten sind der 16. und 17. Januar 2016. – (Foto: Herbert Lehmann)

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Größtmögliche Annäherung. Die Edition der h-Moll-Messe aus der „Neuen Bach-Ausgabe. Revidierte Edition“

Die Quellenlage bei Bachs h-Moll-Messe ist kompliziert. Um eine praktikable Aufführungsfassung herzustellen, müssen Kompromisse gemacht werden. Uwe Wolf schildert, wie er bei seiner Edition vorgegangen ist.

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