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Charlotte Seithers neues Orchesterwerk für Mönchengladbach

Als Auftragswerk des Festivals Ensemblia Mönchengladbach hat Charlotte Seither Recherche sur le fond komponiert, eine Orchesterkomposition, die sich mit einer polyphonen Linearität auseinandersetzt. „Mich interessiert die Radikalität einer Form, die vollständig in sich ruht, und in der sich alles auseinanderentwickelt, ohne dass die Architektur allzu offensichtliche Stützpunkte setzen müsste“, so die Komponistin. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen die Uraufführung unter der Leitung von Graham Jackson am 10. Juni in Mönchengladbach. Seithers All’aperto für 16-stimmigen Kammerchor wird am 7. und 9. Juli vom SWR Vokalensemble Stuttgart unter Leitung von Celso Antunes beim Festival RheinVokal in Koblenz und anschließend in Stuttgart aufgeführt.

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Quintessenz statt Potpourri. Heinz Winbeck nähert sich Schubert und Bruckner

In zwei gewichtigen neuen Kompositionen hat Heinz Winbeck seine Hommage an bedeutende Vorgänger geschaffen: Lebensstürme nach Schubert und Jetzt und in der Stunde des Todes in Reminiszenz an Bruckners IX. Sinfonie.

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Deutsche Erstaufführung von L’ubica Čekovská in Gera

Das Orchesterstück Adorations von L’ubica Čekovská wird am 20. April in Gera seine deutsche Erstaufführung unter der Leitung von Howard Arman erleben. Die slowakische Komponistin ist in der Spielzeit 2010/11 Composer-in-residence des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Čekovskás wichtigstes Projekt in der nächsten Zeit ist ihre Oper Dorian Gray nach Oscar Wilde. Sie wird an der Slowakischen Nationaloper Bratislava in einer Inszenierung von David Pountney am 22. November 2013 uraufgeführt. Das Libretto schrieb die britische Schriftstellerin Kate Pullinger, Dirigent ist Lukasz Borowicz.

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Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ in kritischer Neuedition

Bei Bärenreiter erscheint die erste kritische Notenedition von Felix Mendelssohn Bartholdys großer Goethe-Kantate Die erste Walpurgisnacht. Der Komponist hat dieses Werk nach der Uraufführung mehrfach überarbeitet, seine revidierte Fassung vom Februar 1843 wird in der Neuausgabe von John Michael Cooper erstmals mit einer quellenkritischen Edition der musikalischen Praxis zugänglich gemacht.

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Charlotte Seither: Komposition zum Kleist-Jahr 2011

Charlotte Seither, die soeben mit der höchsten musikalischen Auszeichnung des Landes Niedersachsen, dem Praetorius Musikpreis 2010 für Komposition, ausgezeichnet worden ist, hat ein Auftragswerk zum Start des Kleist-Jahres Heilbronn 2011 komponiert. Schatten und Klarsein. Verse für Heinrich von Kleist für Sopran und Kammerorchester zielt auf die „Klangwerdung der Schönheit der kleistschen Lyrik“. Die Komposition wurde am 15. Dezember 2010 in Heilbronn vom Württembergischen Kammerorchester und der Sopranistin Dorothee Mields unter Leitung von Ruben Gazarian uraufgeführt.

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Matthias Pintscher in Paris und Glasgow

Matthias Pintschers Songs from Solomon's garden sind seit ihrer Uraufführung in New York vielfach aufgeführt worden. Die Komposition für Bariton und Ensemble kommt am 15. Dezember in der Cité de la musique Paris mit dem Ensemble Intercontemporain und Leigh Melrose als Solist unter Leitung des Komponisten zur französischen Erstaufführung.
Seit Herbst 2010 ist Matthias Pintscher Artist-in-Association beim BBC Scottish Symphony Orchestra, dort präsent als Komponist, Dirigent, Programmgestalter und Vermittler. Er dirigiert dort im Januar 2012 vier Konzerte. In Glasgow wird am 19. Januar 2012 Ex nihilo for small orchestra uraufgeführt. Seine Komposition handelt vom Beginnen aus dem absoluten Dunkel, von der Entstehung aus dem Nichts.

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Träume für Eusebius. Manfred Trojahn auf Schumanns Spuren

Im September 2010 haben die Düsseldorfer Symphoniker unter Leitung von Andrey Boreyko Manfred Trojahns Cinque sogni per Eusebius in der Tonhalle Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Die Komposition zum Schumannjahr greift die charakteristische Kurzform der Romantik in einem Zyklus von fünf prägnanten Orchesterminiaturen auf. In Hannover wurde Trojahns Herbstmusik durch das Niedersächsische Staatsorchester unter Leitung von Wolfgang Bozic uraufgeführt. 

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Orchester

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