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Miroslav Srnkas „Make No Noise“ bei den Bregenzer Festspielen

Die Bregenzer Festspiele widmen dem tschechischen Komponisten Miroslav Srnka einen Schwerpunkt: Seine Kammeroper Make No Noise (Uraufführung: München 2011) wird am 17. und 19. August 2016 in einer neuen Inszenierung von Johannes Erath aufgeführt, die musikalische Leitung hat Dirk Kaftan. Die beiden Hauptrollen Hannah und Joseph, die auf einer Ölplattform aufeinandertreffen und aus ihrer Sprachlosigkeit zueinanderfinden, werden in der österreichischen Erstaufführung von der Sopranistin Measha Brueggergosman und dem Bariton Holger Falk gesungen. Es spielt das Ensemble Modern. Am 21. August sind mit den Vorarlberger Symphonikern unter Leitung von Gérard Korsten Srnkas Eighteen Agents for 19 Strings zu hören. (Foto: Vojtěch Havlík)

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Matthias Pintschers „Mar’eh“ in Paris und Genf

„Etwas Wunderbares, das plötzlich vor Dir aufscheint.“ Die Vorstellung von der „schönen Erscheinung“ ist eine Metapher für die Klangaura von Matthias Pintschers Violinkonzert Mar’eh. Die kammermusikalische Durchsichtigkeit wird nun in einer Version für Violine und Ensemble weiter aufgefächert. In der Pariser Philharmonie spielt das Ensemble intercontemporain am 23. März 2016 die Uraufführung. Solistin ist Hae-Sun Kang. Die Orchesterfassung ist am 10. und 11. März 2016 in Genf mit dem Orchestre de la Suisse Romande zu erleben, dirigiert auch hier vom Komponisten. Dort spielt Renaud Capuçon den Solopart.

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Charlotte Seithers neues Orchesterwerk für Mönchengladbach

Als Auftragswerk des Festivals Ensemblia Mönchengladbach hat Charlotte Seither Recherche sur le fond komponiert, eine Orchesterkomposition, die sich mit einer polyphonen Linearität auseinandersetzt. „Mich interessiert die Radikalität einer Form, die vollständig in sich ruht, und in der sich alles auseinanderentwickelt, ohne dass die Architektur allzu offensichtliche Stützpunkte setzen müsste“, so die Komponistin. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen die Uraufführung unter der Leitung von Graham Jackson am 10. Juni in Mönchengladbach. Seithers All’aperto für 16-stimmigen Kammerchor wird am 7. und 9. Juli vom SWR Vokalensemble Stuttgart unter Leitung von Celso Antunes beim Festival RheinVokal in Koblenz und anschließend in Stuttgart aufgeführt.

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Quintessenz statt Potpourri. Heinz Winbeck nähert sich Schubert und Bruckner

In zwei gewichtigen neuen Kompositionen hat Heinz Winbeck seine Hommage an bedeutende Vorgänger geschaffen: Lebensstürme nach Schubert und Jetzt und in der Stunde des Todes in Reminiszenz an Bruckners IX. Sinfonie.

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Thomas Daniel Schlees „Was wir sind“: ein komponierter Rückblick auf die Kindheit

Thomas Daniel Schlees Was wir sind ist eine Komposition für ein besonderes Chorprojekt in Ludwigshafen: Der Internationale Kinderchor Chœur à Cœur Enfants d'Europe kommt speziell für dieses Stück zusammen und bringt es am 9. und 10. Mai mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung von George Pehlivanian zur Aufführung. Die Komposition für Kinderchor, -solisten und Orchester ist ein (Rück-)Blick auf die Kindheit, eine Betrachtung über die Vergänglichkeit, ein Gedankenspiel und Memento mori zugleich nach Texten von Rainer Maria Rilke, Matthias Claudius, Paul Fleming und den wenig bekannten österreichischen Dichtern Linus Kefer und Johann Leitgeb.

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Auftakt 2011 mit George Benjamin

Die Alte Oper Frankfurt widmet ihr traditionelles Komponistenporträt zur Spielzeiteröffnung dieses Jahr dem renommierten englischen Komponisten George Benjamin. Zentrale Werke aus seinem Oeuvre, darunter auch die Kammeroper Into the Little Hill, werden vom Ensemble Modern, dem hr-Sinfonieorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester im September und Oktober vorgestellt. Ein Symposium für und mit dem Komponisten findet am 17. September unter dem Titel „Sometime voices“ ebenfalls in der Alten Oper statt. Auch beim Klangspuren-Festival Schwaz / Tirol (8. - 24. September) ist George Benjamin in diesem Herbst composer in residence.

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Verwandlungen

Opern-Uraufführungen von Brice Pauset, Bruno Mantovani und Michaël Levinas

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Zeitg. Musik

Lichtveränderungen. Beat Furrers „sinfonia concertante“
Rauch und Flammen. Miroslav Srnkas neues Cellokonzert „Smoke“
Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
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