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Gluck-Premieren in Wien

2014 ist auch das Jahr des 300. Geburtstags von Christoph Willibald Gluck. Zwei Opernhäuser seiner einstigen Wirkungsstätte greifen diesem Jubiläum mit Neuproduktionen voraus: Den Anfang macht am 8. November das Theater an der Wien mit der raren Iphigenie en Aulide (Torsten Fischer/Alessandro de Marchi), gefolgt von der Staatsoper, in der ab dem 12. November die Pariser Fassung der Alceste gespielt wird (Christof Loy/Ivor Bolton).

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Rameaus „Anacréon“ in Oxford

Im Vorfeld des Rameau-Jahres 2014, in dem sich der Todestag des Komponisten zum 250. Mal jährt, präsentieren Gesangssolisten, der Chor des Magdalen College und das renommierte Orchestra of the Age of Enlightenment den selten aufgeführten Ballett-Einakter Anacréon. Bei der konzertanten Aufführung am 9. November im Sheldonian Theatre Oxford dirigiert Jonathan Huw Williams die Erstaufführung seiner in der Opera Omnia Rameau erschienenen Neuausgabe.

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„Written on skin“ - George Benjamins zweite Oper

[15.06.2012] George Benjamins neue Oper Written on Skin wird am 7. Juli beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt. Der Komponist dirigiert das Mahler Chamber Orchestra, Katie Mitchell führt Regie. Kernstück des großen, abendfüllenden Bühnenwerks für fünf Sänger und Orchester ist eine provenzalische Sage aus dem 13. Jahrhundert, die vom grausigen Tod eines Troubadours erzählt – eine vielschichtige Parabel über die Grenzen der Macht. Die Produktion wird später an De Nederlandse Opera Amsterdam, in Covent Garden London, am Théâtre du Capitole Toulouse, beim Maggio Musicale Fiorentino, bei den Wiener Festwochen und den Münchner Opernfestspielen zu erleben sein. (Foto: Maurice Foxal)

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Rossinis „Maometto II“ in Bad Wildbad

Das Rossini-Festival in Bad Wildbad wartet diese Sommer mit einer besonderen Rarität auf, Gioachino Rossinis Opera seria Maometto II in der tragisch endenden Fassung der Uraufführung Neapel 1820. Der holländische Musikwissenschaftler und Dirigent Hans Schellevis hat diese erstmals für die bei Bärenreiter erscheinende Edition Gioachino Rossini. Opere nach den Quellen ediert. Es inszeniert das bewährte Regiegespann aus Festivalleiter Jochen Schönleber und Matteo Graziano, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Antonio Fogliani, einem der profiliertesten italienischen Dirigenten der jüngeren Generation. Ein Belcanto-Fest ist in der Premiere am 15. Juli sowie den beiden Folgeaufführungen am 20. und 23. Juli zu erwarten.

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Eifersucht in Indien. Händels „Poro“ im Urtext der Hallischen Händel-Ausgabe

Seine Oper Poro siedelt Händel im fernen Indien an. Die Konflikte, die sich darin entwickeln, sind jedoch durchaus allgemeinmenschlich und bieten Händel die Möglichkeit, seine ganze kompositorische Reife auszuspielen.

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Komplizierte Genese. Wie Smetana der „Verkauften Braut“ ihre Gestalt verlieh

Bereits vor der Uraufführung begann Smetana an seiner heiteren Oper Die verkaufte Braut zu ändern, Beginn einer langen Reihe von Umwandlungen und Fassungen. Eine Einführung anlässlich des Neusatzes des Aufführungsmaterials von Bärenreiter Praha.

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Mit Leib und Seele. Vesselina Kasarova gibt in einem Buch Auskunft über ihr Leben als Sängerin

Die aus Bulgarien stammende Mezzosopranistin Vesselina Kasarova ist ein gern verpflichteter Gast auf den Bühnen der Welt. In dem Buch Ich singe mit Leib und Seele zieht sie im Gespräch mit Marianne Zelger-Vogt eine Bilanz ihrer bisherigen Karriere. Dabei wird schnell deutlich, dass Kasarova kein Jet-Set-Star ist, sondern eine Künstlerin, die ihre Rollen und ihr Leben als Sängerin kritisch reflektieren kann. Im folgenden Ausschnitt denkt die Sängerin über die Identifikation mit Opernfiguren, über Hosenrollen und Altersgrenzen nach.

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Musiktheater

Typisch französisch. Die „Faust“-Werke von Berlioz und Gounod
Eine verrückte Idee. Bohuslav Martinůs komische Oper „Alexandre bis“
Vom Untergang des Rossknechts. Winfried Zilligs Zwölfton-Oper „Rosse“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Ruth Zechlins Oper „Sommernachtsträume. Die Salamandrin und die Bildsäule“
„Leonore“: Beethovens unbekannter „Fidelio“. Die Fassung von 1805
Kann das gutgehen? Liebe zwischen Feinden in Rameaus „Les Fêtes de Ramire“
Orpheus und Eurydike. Das Drama um die Macht des Gesangs, um Liebe und Tod
Kontrapunkt und Theaterinstinkt. Vier Neueditionen von Werken Contis
Dramatische und psychologischer Intensität. Jean-Baptiste Lullys Oper „Psyché“
San Francisco oder VEB Kraftverkehr. Heiteres Musiktheater der DDR
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
Von fernen und magischen Welten. Joseph Haydns Opern
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