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Das Bärenreiter Magazin
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Die Liebe der Wandalen. Telemanns Oper „Sieg der Schönheit“

Sieg der Schönheit, Telemanns erstes Werk für die Hamburger Bühne, besticht durch eine spannende und kontrastreiche Handlung und durch Musik, die ein Füllhorn von Affekten ausschüttet. In Osnabrück wird sie im Juni 2012 wieder für die Bühne entdeckt.

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Wiederentdeckung (1): Opern von Georg Philipp Telemann

[16.02.2012] Auch in diesem Jahr werden zwei kaum bekannte Opern von Telemann auf ihre Repertoirefähigkeit überprüft: Das Theater Magdeburg präsentiert am 10. März bei den 21. Telemann-Festtagen als szenische Erstaufführung das Singspiel Miriways (Regie: Jakob Peters-Messer, Musikalische Leitung: Michi Gaigg), das Theater Osnabrück beschließt am 6. Juni seine Saison mit der Premiere von Sieg der Schönheit (Regie: Markus Bothe, Musikalische Leitung: Michael Schneider). Für beide Produktionen wurde extra neues Aufführungsmaterial nach der Telemann-Ausgabe erstellt.

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Fabel aus dem Geist des Comics - Srnkas „Jakub Flügelbunt“

Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt ... und Magdalena Rotenband. Oder: Wie tief ein Vogel singen kann ist ein Märchenstück für drei Sänger und Orchester, ein Auftragswerk der Semperoper Dresden. Srnka komponierte eine unterhaltsame Geschichte und Fabel gleichermaßen. Deren Personal ist quietschvergnügt und mit dem Potenzial großer Tragik versehen, so wie es sich für Helden aus dem Geist des Comics gehört: Vom kleinen Vogel Jakub, der fliegen lernen will, sich einen Flügel bricht und lernt, dass man auch mit anderen Stärken etwas erreichen kann. Srnka, der auch das Textbuch schrieb, erzählt die Geschichte mit einer knappen, lakonischen Sprache und einem unsentimentalen Duktus. Die Uraufführung am 15. Dezember an der Semperoper wird dirigiert von Tomáš Hanus.

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„Flavius Bertaridus“ von Georg Philipp Telemann in Innsbruck

Flavius Bertaridus ist Telemanns einzige überlieferte Opera seria. Nach der Erstaufführung der Neuausgabe 2008 in Magdeburg stellen die renommierten Innsbrucker Festwochen der Alten Musik dieses hochaffektive Drama im italienischen Stil ab dem 10. August erneut zur Diskussion. In der Koproduktion mit der Hamburgischen Staatsoper führt Jens-Daniel Herzog die Regie, Alessandro de Marchi leitet Chor und Orchester der Academia Montis Regalis.

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Miroslav Srnkas „Make No Noise“ bei den Bregenzer Festspielen

Die Bregenzer Festspiele widmen dem tschechischen Komponisten Miroslav Srnka einen Schwerpunkt: Seine Kammeroper Make No Noise (Uraufführung: München 2011) wird am 17. und 19. August 2016 in einer neuen Inszenierung von Johannes Erath aufgeführt, die musikalische Leitung hat Dirk Kaftan. Die beiden Hauptrollen Hannah und Joseph, die auf einer Ölplattform aufeinandertreffen und aus ihrer Sprachlosigkeit zueinanderfinden, werden in der österreichischen Erstaufführung von der Sopranistin Measha Brueggergosman und dem Bariton Holger Falk gesungen. Es spielt das Ensemble Modern. Am 21. August sind mit den Vorarlberger Symphonikern unter Leitung von Gérard Korsten Srnkas Eighteen Agents for 19 Strings zu hören. (Foto: Vojtěch Havlík)

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Glucks „Telemaco“ bei den Schwetzinger Festspielen

Im Opernoeuvre von Christoph Willibald Gluck gibt es jenseits der bekannten Reformopern noch viel zu entdecken, so auch das 1756 in Wien uraufgeführte Damma per musica Telemaco, das auf faszinierende Weise traditionelle und fortschrittliche Stilelemente in sich vereint. Tobias Kratzer bringt die Zauberoper auf die Bühne des Schwetzinger Rokokotheaters, im Graben musiziert das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Anu Tali (21., 22., 24. und 26. Mai).

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Ordnung aus dem Chaos. Rameaus Oper „Zaïs“

Zaïs, die märchenhafte Oper, die nun in der Rameau-Gesamtausgabe „Opera Omnia Rameau“ erschienen ist, wird von gewagten musikalischen Experimenten und freimaurerischer Thematik geprägt.

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Musiktheater

Typisch französisch. Die „Faust“-Werke von Berlioz und Gounod
Eine verrückte Idee. Bohuslav Martinůs komische Oper „Alexandre bis“
Vom Untergang des Rossknechts. Winfried Zilligs Zwölfton-Oper „Rosse“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Ruth Zechlins Oper „Sommernachtsträume. Die Salamandrin und die Bildsäule“
„Leonore“: Beethovens unbekannter „Fidelio“. Die Fassung von 1805
Kann das gutgehen? Liebe zwischen Feinden in Rameaus „Les Fêtes de Ramire“
Orpheus und Eurydike. Das Drama um die Macht des Gesangs, um Liebe und Tod
Kontrapunkt und Theaterinstinkt. Vier Neueditionen von Werken Contis
Dramatische und psychologischer Intensität. Jean-Baptiste Lullys Oper „Psyché“
San Francisco oder VEB Kraftverkehr. Heiteres Musiktheater der DDR
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
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