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Das Bärenreiter Magazin
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Händel in Neapel

Für eine fürstliche Hochzeit in Neapel im Juli 1708 komponierte Georg Friedrich Händel die groß angelegte weltliche Serenata Aci, Galatea e Polifemo. Dessen Libretto basiert auf Ovids Metamorphosen und handelt von der Liebe zwischen der Meernymphe Galatea und dem Schäfer Acis, die vom Zyklopen Polyphem zerstört wird. Erstmals nach dem Band der Hallischen Händel-Ausgabe werden René Jacobs und die Akademie für Alte Musik dieses frühe Meisterwerk im Berliner Schiller-Theater präsentieren, am 5. und 6. Februar diesen Jahres.

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„Eliogabalo” von Francesco Cavalli in Dortmund

Die Wiederentdeckung des Opernkomponisten Francesco Cavalli zieht immer weitere Kreise. Das Theater Dortmund hat sich mit Eliogabalo ein hinsichtlich Stoff und Titelfigur brisantes Werk ausgesucht, dessen venezianische Premiere in der Karnevalssaison 1667/68 kurzfristig abgesagt wurde. Die erste Aufführung erfolgte erst 1999 in Cavallis Geburtsort Crema. Die für den 9. Oktober 2011 geplante Dortmunder Neuproduktion basiert auf der bei Bärenreiter erschienenen kritischen Neuausgabe von Mauro Calcagno. Regie führt Katharina Thoma, die musikalische Leitung hat Fausto Nardi.

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Agostino Steffanis Meisteroper „Niobe“

(20.11.2012) Cecilia Bartolis jüngste CD „Mission“ (Decca), ein flammendes Plädoyer für den Komponisten Agostino Steffani, enthält allein fünf Arien und Duette aus dessen Oper Niobe, regina di Tebe. Bereits 2008 hat Thomas Hengelbrock Steffanis letzte Münchner Oper im Rahmen einer viel gepriesenen Neuinszenierung bei den Schwetzinger Festspielen vorgestellt, die 2010 auch in Luxemburg und am Royal Opera House Covent Garden London zu erleben war. In Verbindung mit diesem Aufführungsprojekt erschien bei der Edition Balthasar Neumann eine kritische Ausgabe der Niobe mit komplettem Aufführungsmaterial, die über die Alkor Edition Kassel erhältlich ist. Sie bietet eine verlässliche Basis für weitere Neuinszenierungen und die längst überfällige Gesamteinspielung dieses Meisterwerks der frühbarocken Oper.

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Ortloser Ort, zeitlose Zeit. Beat Furrers Musiktheater „Wüstenbuch“ für Basel

Die Wüste steht im gedanklichen Brennpunkt von Beat Furrers neuem Musiktheaterprojekt Wüstenbuch, das in einer Inszenierung von Christoph Marthaler am Theater Basel uraufgeführt wurde – die Wüste als Ort des vollkommen Fremden, des Nicht-Seins, der Erinnerungslosigkeit, des Todes. Beat Furrer öffnet Fenster zu diesem „ortlosen Ort“. Die deutsche Erstaufführung fand bei MaerzMusik Berlin in der Schaubühne am Lehniner Platz statt.

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Francesco Cavallis „L’Artemisia“

Die Kunstfestspiele Hannover-Herrenhausen warteten am 26. Juni mit einer echten Opernrarität auf, dem 1657 in Venedig uraufgeführten Dramma per Musica L'Artemisia von Francesco Cavalli. Für die Erstaufführung in neuerer Zeit hat der Cavalli-Spezialist Hendrik Schulze eine kritische Edition erarbeitet, auf deren Basis Claudio Cavina und sein Ensemble La Venexiana ihre Interpretation vorstellten. Eine weitere Aufführung fand am 24. Juli beim Festival de Radio France et Montpellier Languedoc-Roussillon statt, der sich eine CD-Einspielung anschließen wird. Partitur und Aufführungsmaterial von L'Artemisia erscheinen im Rahmen der von Bärenreiter begonnenen Reihe Opere di Francesco Cavalli.

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„Hamlet“ mit glücklichem Ausgang. Ambroise Thomas’ Oper in kritischer Edition

Ambroise Thomas konzipierte die Partie des Hamlet zunächst für hohe Männerstimme und notierte erste Skizzen im Tenorschlüssel. Erst als bekannt wurde, dass der charismatische Sängerdarsteller Jean-Baptiste Faure den Hamlet verkörpern würde, adaptierte der Komponist die bereits existierende Musik für Bassbariton. Bald nach der Uraufführung 1868 an der Pariser Académie Impériale de Musique erschien ein Klavierauszug der Tenorfassung im Druck, den Thomas freigegeben, wahrscheinlich sogar selbst erstellt hatte. Von Hugh Macdonald im Rahmen seiner „Hamlet“-Neuedition für Bärenreiter · Alkor nach den Quellen rekonstruiert, wird diese Fassung am 15. Juli 2022 beim Festival Radio France Occitanie Montpellier erstmals zu hören sein, mit dem amerikanischen Startenor John Osborn in der Partie des dänischen Prinzen. Michael Schønwandt leitet den Chor der Opéra und das Orchestre National Montpellier Occitanie. Die konzertante Aufführung wird zeitversetzt von Radio France übertragen.

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Gegenwärtigkeit und Abwesenheit. Michael Jarrells „Le Père“ für die Schwetzinger Festspiele

Michael Jarrells Musiktheaterwerk Le Père entstand nach dem Text Der Vater aus Heiner Müllers Germania Tod in Berlin und stellt einen Brennpunkt der musikalischen und poetischen Themen dar, mit denen sich der Schweizer Komponist immer wieder intensiv auseinandersetzt. Die Uraufführung fand am 3. Juni 2010 bei den Schwetzinger Festspielen statt. Gilles Privat verkörperte den Vater, weitere Mitwirkende waren die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und Les Percussions de Strasbourg. Es inszenierte André Wilms.

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Musiktheater

„Leonore“: Beethovens unbekannter „Fidelio“. Die Fassung von 1805
Kann das gutgehen? Liebe zwischen Feinden in Rameaus „Les Fêtes de Ramire“
Orpheus und Eurydike. Das Drama um die Macht des Gesangs, um Liebe und Tod
Kontrapunkt und Theaterinstinkt. Vier Neueditionen von Werken Contis
Dramatische und psychologischer Intensität. Jean-Baptiste Lullys Oper „Psyché“
San Francisco oder VEB Kraftverkehr. Heiteres Musiktheater der DDR
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
Von fernen und magischen Welten. Joseph Haydns Opern
Astrale Zwillingsliebe. Die erste Fassung von Rameaus Oper „Castor et Pollux“
„Einfach brillant!“. Marco Comin ediert Musik von Francesco Bartolomeo Conti
Ägypten in Fontainebleau. Jean-Philippe Rameaus Oper „La Naissance d’Osiris"
„Carmen“ unter der Lupe. Das Potenzial der Fassungen
Das Orchester spielt die Hauptrolle: Bruno Mantovanis Oper „Voyage d’automne“
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