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Das Bärenreiter Magazin
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Eine Meeroper. „The Tempest“ von Adès in Frankfurt und Lübeck

Thomas Adès' Vertonung von Shakespeares The Tempest (Der Sturm), sein zweites Musiktheaterwerk nach der weltweit erfolgreichen Kammeroper Powder her face, war auch auf deutschen Bühnen zu erleben; ab dem 10. Januar 2010 an der Oper Frankfurt (Musikalische Leitung: Johannes Debus, Regie: Keith Warner), gefolgt ab dem 12. März 2010 von der Oper Lübeck (Musikalische Leitung: Philippe Bach, Regie: Reto Nickler). Am 11. Januar führte das Ensemble Modern in einem vom Komponisten dirigierten und kommentierten Konzert der Reihe "Happy New Ears" im Holzfoyer der Oper Frankfurt sein Ensemblewerk The origine of the harp auf.

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Mit großer Raffinesse: Emmanuel Chabriers „L'Etoile”

Die Oper Frankfurt eröffnet die neue Saison mit zwei Musiktheaterwerken, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Othmar Schoecks Antikendrama Penthesilea (nach Heinrich von Kleist) als Übernahme der vielgepriesenen Basler Inszenierung von Hans Neuenfels (Premiere 4. September 2011, Musikal. Leitung: Alexander Liebreich) und der Opéra bouffe L'Étoile von Emmanuel Chabrier (Foto), die in der kritischen Bärenreiter-Neuausgabe jüngst mehrfach auf in- und ausländischen Bühnen zu erleben war. In Frankfurt inszeniert David Alden dieses französische Opernjuwel, es dirigiert Henrik Nánási, der zukünftige Chefdirigent der Komischen Oper Berlin (Premiere 2. Oktober 2011).

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Die Abwesenheit der Stimme. Neue Projekte von Beat Furrer

„Menschen auf einer Reise durch das heutige Ägypten, auf der Suche nach dessen Ursprüngen, begegnen sie der eigenen Wüste als Erinnerungslosigkeit. . .“ So beschreibt Beat Furrer die Handlung von Wüstenbuch. Sein neues Musiktheater nach Texten von Händl Klaus, Ingeborg Bachmann u.a. wird am Theater Basel in der Regie von Christoph Marthaler am 15. März uraufgeführt. Bei Maerzmusik Berlin findet die Deutsche Erstaufführung am 27. März statt. Zuvor wurde bei Eclat 2010 in Stuttgart am 12. Februar Begehren in einer szenischen Produktion von Ensemble Modern und dem SWR Vokalensemble unter Leitung von Beat Furrer in einem Bühnenbild von rosalie aufgeführt. Im Konzerthaus Wien wurde am 1. März Xenos III für Schlagzeug und Kammerorchester vom Ensemble Resonanz und Dirk Rothbrust (Schlagzeug) uraufgeführt. 

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Bohuslav Martinu: Tschechischer Weltbürger, von Italien inspiriert

50 Jahre ist es her, seit sich in Prag für Bohuslav Martinus lustige Oper Mirandolina nach Goldoni erstmals der Vorhang hob. Das Werk, das an Rossinis Motorik denken lässt, fiel einst durch die Raster der gültigen Stile. Eine Wiederentdeckung verdient es zum Jubiläum allemal.

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Atemberaubende Aktualität. Silke Leopold über ihr Händel-Buch

Mit ihrer jüngsten Publikation hat die Heidelberger Musikprofessorin Silke Leopold den Kosmos der Händel-Opern geordnet und auf allgemein verständliche Weise dargestellt.

[t]akte konnte der Autorin einige Fragen zum Buch und seinem Gegenstand stellen.

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Unvermeidliche Happy Ends. Opern im Haydn-Jahr 2009

Zu den Gewinnern auf den Opernspielplänen und in den letzten Jahren und besonders in seinem Gedenkjahr gehört Joseph Haydns ohne Zweifel. Ein Blick auf zwei der beliebtesten Werke: „L'isola disabitata” und „L'infedeltà delusa”

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Außergewöhnliche Perlenkette. Händels „Ezio”

Zu Händels Lebzeiten wurde Ezio nur fünfmal aufgeführt, doch das Werk, das sehr frei eine Episode vom Ende des Römischen Reichs zum Thema hat, verdient eine Wiederentdeckung. Auf der sichereren Basis der Hallischen Händel-Ausgabe ist sie nun möglich.

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Musiktheater

Typisch französisch. Die „Faust“-Werke von Berlioz und Gounod
Eine verrückte Idee. Bohuslav Martinůs komische Oper „Alexandre bis“
Vom Untergang des Rossknechts. Winfried Zilligs Zwölfton-Oper „Rosse“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Ruth Zechlins Oper „Sommernachtsträume. Die Salamandrin und die Bildsäule“
„Leonore“: Beethovens unbekannter „Fidelio“. Die Fassung von 1805
Kann das gutgehen? Liebe zwischen Feinden in Rameaus „Les Fêtes de Ramire“
Orpheus und Eurydike. Das Drama um die Macht des Gesangs, um Liebe und Tod
Kontrapunkt und Theaterinstinkt. Vier Neueditionen von Werken Contis
Dramatische und psychologischer Intensität. Jean-Baptiste Lullys Oper „Psyché“
San Francisco oder VEB Kraftverkehr. Heiteres Musiktheater der DDR
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
Von fernen und magischen Welten. Joseph Haydns Opern
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