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Münster – Giacomo Puccinis „Tosca“ in kritischer Neuausgabe

(20.11.2012) Überraschenderweise wurden die Opern von Giacomo Puccini bislang nicht einer Neubewertung durch kritische Editionen unterzogen. Den Anfang macht nun die Verlagsgruppe Hermann Wien mit der von Michael Rot edierten Neuausgabe der Tosca. In ihr konnten Puccinis ursprüngliche kompositorische Absichten dokumentiert und rekonstruiert werden, ohne die in den späteren Druckausgaben anzutreffende Entschärfung der Harmonik und Nivellierung in Dynamik und Artikulation. Auch hier darf man auf das klangliche Ergebnis dieser musikwissenschaftlichen Recherche gespannt sein. Der Münsteraner GMD Fabrizio Ventura dirigiert, ebenfalls am 19. Januar 2013, die Premiere von Achim Thorwalds Neuinszenierung.

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Graz – Giuseppe Verdi’s “Falstaff” in its original version

(20.11.2012) As a prelude to the Verdi anniversary year in 2013, Opera Graz presents Falstaff, Verdi’s last stage work, for the first time in the original version authorised by the composer. It differs considerably from the score published after his death in terms of dynamics, articulation and phrasing. The basis for Michael Rot’s new edition (published by Verlagsgruppe Hermann Wien, distributor Alkor-Edition Kassel) has been the autograph score and the first printed edition of the vocal score. The first performance of the new production by Tama Matheson takes place on 19 January 2013. The conductor is Graz Music Director Johannes Fritzsch.

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Graz – Giuseppe Verdis „Falstaff“ in der Urfassung

(20.11.2012) Das Opernhaus Graz präsentiert zum Auftakt des Verdi-Jahres 2013 Falstaff, sein letztes Bühnenwerk, erstmals in der vom Komponisten autorisierten Urfassung. Sie weicht in Dynamik, Artikulation und Phrasierung deutlich von der nach seinem Tod im Druck erschienenen Partitur ab. Grundlage für Michael Rots Neuausgabe (Verlagsgruppe Hermann Wien, Vertrieb: Alkor-Edition Kassel) waren das Partiturautograph und der Erstdruck des Klavierauszugs. Für die klangliche Umsetzung zeichnet der Grazer GMD Johannes Fritzsch verantwortlich. Premiere der Neuinszenierung von Tama Matheson ist am 19. Januar 2013.

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Bohnenranke, Mondklavier. 2 Orchesterwerke für Kinder von Andreas N. Tarkmann

Die Duisburger Philharmoniker wünschten sich von Andreas N. Tarkmann ein Orchestermärchen in symphonischer Besetzung, um einem jungen Publikum zu demonstrieren, wie vielfältig ein Orchester mit seinen verschiedenen Instrumenten und Instrumentengruppen klingen kann. Tarkmann wählte diesmal ein hierzulande unbekanntes Märchen, nämlich das altenglische Jack und die Bohnenranke, eine fantastische, spannende Geschichte, die sich „ganz ausgezeichnet durch Musik erzählen lässt“.

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Manfred Trojahn bei den „Dialogen” Salzburg und in Frankfurt

(20.11.2012) Mit zwei Uraufführungen und weiteren Werken, die den Kompositionen Debussys und Mozarts gegenübergestellt werden, widmet das Dialoge-Festival der Stiftung Mozarteum Salzburg Manfred Trojahn eine prägnante Retrospektive. Uraufgeführt werden Musique für Sopran und Ensemble nach drei Liedern Claude Debussys (28.11.2012) und Libera me für tiefe Streicher und Solotenor (2.12.2012). Eine weitere Uraufführung spielt das Ensemble Modern in Frankfurt: Contrevenir für Ensemble (2.12.2012), gefolgt von Erstaufführungen in Rom und Amsterdam.

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„Rufe zu mir“ von Thomas Daniel Schlee in Leipzig und Wien

(5.2.2013) Thomas Daniel Schlees Rufe zu mir op. 80 für Orgel und Orchester wird am 23. Februar 2013 im Gewandhaus Leipzig unter Leitung von Riccardo Chailly mit Michael Schönheit als Solist uraufgeführt und erklingt kurz darauf, am 5. März, als österreichische Erstaufführung in Wien. Die Komposition ist ein Auftragswerk für das Gewandhausorchester Leipzig und die Gesellschaft der Musikfreude Wien. Seine konzertante Musik für Orchester und Solo-Orgel nennt Thomas Daniel Schlee eine Symphonische Szene. Ihr Titel stellt eine Sentenz nach Jesaja in den Mittelpunkt, die Schlee „als magische Kraft begreifen“ möchte. „Rufe zu mir, dann werde ich dir antworten“ ist zugleich poetische Situation und musikalisches Programm.

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Blicke in die Tiefe. Neue Werke von Charlotte Seither

[10.10.2012] Nach dem umfangreichen Komponistenporträt an St. Martin in Kassel, bei dem 27 Werke aufgeführt wurden, stellen Charlotte Seithers neue Projekte eine jeweils eigene spektrale Klanglichkeit in den Mittelpunkt.

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Orchester

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