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Selbstkritisch bis zur Destruktion. Mendelssohn im Spiegel seiner sinfonischen Werke

Christopher Hogwood gibt für Bärenreiter die Ouvertüren und Symphonien Mendelssohn heraus. In diesem Artikel berichtet er über die Probleme der Quellenlage und die Schlussfolgerungen für seine Edition.

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Matthias Pintschers „Mar’eh“ in Paris und Genf

„Etwas Wunderbares, das plötzlich vor Dir aufscheint.“ Die Vorstellung von der „schönen Erscheinung“ ist eine Metapher für die Klangaura von Matthias Pintschers Violinkonzert Mar’eh. Die kammermusikalische Durchsichtigkeit wird nun in einer Version für Violine und Ensemble weiter aufgefächert. In der Pariser Philharmonie spielt das Ensemble intercontemporain am 23. März 2016 die Uraufführung. Solistin ist Hae-Sun Kang. Die Orchesterfassung ist am 10. und 11. März 2016 in Genf mit dem Orchestre de la Suisse Romande zu erleben, dirigiert auch hier vom Komponisten. Dort spielt Renaud Capuçon den Solopart.

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Charlotte Seithers neues Orchesterwerk für Mönchengladbach

Als Auftragswerk des Festivals Ensemblia Mönchengladbach hat Charlotte Seither Recherche sur le fond komponiert, eine Orchesterkomposition, die sich mit einer polyphonen Linearität auseinandersetzt. „Mich interessiert die Radikalität einer Form, die vollständig in sich ruht, und in der sich alles auseinanderentwickelt, ohne dass die Architektur allzu offensichtliche Stützpunkte setzen müsste“, so die Komponistin. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen die Uraufführung unter der Leitung von Graham Jackson am 10. Juni in Mönchengladbach. Seithers All’aperto für 16-stimmigen Kammerchor wird am 7. und 9. Juli vom SWR Vokalensemble Stuttgart unter Leitung von Celso Antunes beim Festival RheinVokal in Koblenz und anschließend in Stuttgart aufgeführt.

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Quintessenz statt Potpourri. Heinz Winbeck nähert sich Schubert und Bruckner

In zwei gewichtigen neuen Kompositionen hat Heinz Winbeck seine Hommage an bedeutende Vorgänger geschaffen: Lebensstürme nach Schubert und Jetzt und in der Stunde des Todes in Reminiszenz an Bruckners IX. Sinfonie.

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Deutsche Erstaufführung von L’ubica Čekovská in Gera

Das Orchesterstück Adorations von L’ubica Čekovská wird am 20. April in Gera seine deutsche Erstaufführung unter der Leitung von Howard Arman erleben. Die slowakische Komponistin ist in der Spielzeit 2010/11 Composer-in-residence des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Čekovskás wichtigstes Projekt in der nächsten Zeit ist ihre Oper Dorian Gray nach Oscar Wilde. Sie wird an der Slowakischen Nationaloper Bratislava in einer Inszenierung von David Pountney am 22. November 2013 uraufgeführt. Das Libretto schrieb die britische Schriftstellerin Kate Pullinger, Dirigent ist Lukasz Borowicz.

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Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ in kritischer Neuedition

Bei Bärenreiter erscheint die erste kritische Notenedition von Felix Mendelssohn Bartholdys großer Goethe-Kantate Die erste Walpurgisnacht. Der Komponist hat dieses Werk nach der Uraufführung mehrfach überarbeitet, seine revidierte Fassung vom Februar 1843 wird in der Neuausgabe von John Michael Cooper erstmals mit einer quellenkritischen Edition der musikalischen Praxis zugänglich gemacht.

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Charlotte Seither: Komposition zum Kleist-Jahr 2011

Charlotte Seither, die soeben mit der höchsten musikalischen Auszeichnung des Landes Niedersachsen, dem Praetorius Musikpreis 2010 für Komposition, ausgezeichnet worden ist, hat ein Auftragswerk zum Start des Kleist-Jahres Heilbronn 2011 komponiert. Schatten und Klarsein. Verse für Heinrich von Kleist für Sopran und Kammerorchester zielt auf die „Klangwerdung der Schönheit der kleistschen Lyrik“. Die Komposition wurde am 15. Dezember 2010 in Heilbronn vom Württembergischen Kammerorchester und der Sopranistin Dorothee Mields unter Leitung von Ruben Gazarian uraufgeführt.

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Orchester

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Beethoven bei Bärenreiter. Erfolgsgeschichte seit dreißig Jahren
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Neue Tiefe und Lebendigkeit. Orchestrierung von Dvořáks „Zigeunermelodien“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Camille Saint-Saëns’ „Grande symphonie triomphale“
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Bruckner-Raritäten. Weitere Bände in der Gesamtausgabe
„Ich fürchte kein Unheil …“. Zwei Orchesterwerke von Josef Suk
Ein Doppelkonzert von Camille Saint-Saëns!? Zur Neuausgabe seines Septetts
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