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Das Bärenreiter Magazin
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Zum Tode des großen australischen Komponisten Peter Sculthorpe (1929–2014)

(1.10.2014) Peter Sculthorpe, einer der führenden Komponisten Australiens, ist im August verstorben. Seine klare und eindrückliche Tonsprache reflektiert Natur und Landschaft Australiens. Mit seinem Werk inspirierte eine ganze Generation von Komponisten.

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Trojahn in Garmisch-Partenkirchen, Aix-en-Provence und Stuttgart

(5.6.2014) Mit großen Texten setzt sich Manfred Trojahn in zwei neuen Werken auseinander: Hugo von Hofmannsthals Terzinen über Vergänglichkeit komponierte er als Orchesterlieder für Marlis Petersen. Sie werden am 18. Juni beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen vom Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer uraufgeführt. Das Festival d’Aix-en-Provence widmet Trojahn ein Komponistenportrait mit Vokal- und Kammermusik, darunter einer Uraufführung: Trois morceaux de „Quitter“ nach René Char interpretieren Sabine Devieilhe (Sopran) und das Ensemble Modern unter Franck Ollu am 13. Juli. Einen Monat zuvor werden in einem Portraitkonzert der „Musik am 13.“ in Stuttgart-Bad Cannstatt Ungewisses Licht. 4 Fragmente für Chor uraufgeführt.

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Philipp Maintz bei den Münchner Philharmonikern

(6.6.2014) Die „vertikale Poesie“ des argentinischen Dichters Roberto Juarroz wird zur Vorlage für drei Orchesterlieder von Philipp Maintz. Sein tríptico vertical wird in München durch die Sopranistin Marisol Montalvo und die Münchner Philharmoniker unter Leitung von Christoph Eschenbach uraufgeführt. Musik und Dichtung sind Erkundungen des Unbekannten, zeichnen mit eindringlichen Bildern Koordinaten in die Endlosigkeit und blicken in der Vertikale in den Abgrund. Aufführungen sind am 25., 26. und 28. Juni 2014.

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Uraufführung in Prag: Miroslav Srnkas „No Night No Land No Sky“

(18.11.2014) In seiner tschechischen Heimat erlebt die revidierte Fassung von Miroslav Srnkas No Night No Land No Sky ihre Uraufführung. Das ganz klassisch, in den Bläsern doppelt besetzte Orchester mit Pauken entwickelt eine Klanglandschaft, die sich immer wieder von feinen, fokussierten Momenten ausgehend zu dichten, ausladenden Feldern ausweitet und dann wieder in die Reduktion zurückführt – ein scheinbar unendlicher, in sich permutierender Sog der Klänge. Die Komposition für Kammerorchester wird in Prag unter Leitung von Jakub Hrúša durch die Prague Philharmonia am 18. Januar 2015 dargeboten.

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Wendungen. Neue Werke von Charlotte Seither

Zwei Uraufführungen von Stücken Charlotte Seithers waren bei „MaerzMusik“ Berlin und in der Villa Concordia Bamberg zu hören: Erkundungen und Grenzüberschreitungen mit dem Ensemble musikFabrik und PianoPercussion Berlin.

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Die Wiedergeburt eines antiken Mythos. Julian Andersons erste Oper „Thebans“

Die Oper hat er sich aufgehoben. Der englische Komponist Julian Anderson bringt nun seine ganze Erfahrung in Thebans ein, die am 3. Mai an der English National Opera uraufgeführt werden.

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Werke von Ľubica Čekovská beim Prager Frühling und in Essen

(4.5.2015) Eine höchst erfolgreiche Opernversion von Oscar Wildes The Picture of Dorian Gray hat Ľubica Čekovská im Auftrag des Nationaltheaters Bratislava geschaffen. Ihrer Oper Dorian Gray nach einem Libretto von Kate Pullinger wurde eine virtuose dramaturgische Gestaltung bescheinigt, insbesondere wurde ihr Kunstgriff, das Bildnis als eine zunehmend sich verzerrende Vokallinie zu gestalten, als „geradezu genial“ gefeiert. Die zeitlos aktuelle Geschichte über Schein und Sein erlebt am 14. Mai 2015 an der Oper Bratislava ihre Wiederaufnahme und wurde überdies zu einer Aufführung am 19. Mai 2015 beim Festival „Prager Frühling“ eingeladen. – Von den Essener Philharmonikern ist die slowakische Komponistin mit einem Orchesterwerk beauftragt worden. Palingenia erlebt unter Leitung von Tomáš Netopil am 14. September 2015 seine Uraufführung.

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Zeitg. Musik

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Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
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