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Das Bärenreiter Magazin
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Lebensgefährliches Spiel. Clemens Gadenstätter sieht Nero als Bild des modernen Menschen

Wo Realität und Fiktion sich überlagern, wird Kunst zum lebensbedrohenden Handeln. Der römische Kaiser Nero steht für Clemens Gadenstätter als Vorbild für die Menschen in unserer vernetzten Welt.

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„In einem Anfang“ – „Bereshit“ von Matthias Pintscher

Bereshit ist Matthias Pintschers neue Komposition für das Ensemble Intercontemporain. Sie nimmt ihren Ausgang bei dem ersten Wort der Torah, des Alten Testaments: „In einem Anfang…“ bezeichnet den biblischen Schöpfungsmythos. Matthias Pintschers Komposition für großes Ensemble handelt von nichts weniger als dem Akt der Schöpfung, vom Entstehen des Kreatürlichen, von einem „Beginn des Beginns aus absoluter Dunkelheit und Unförmigkeit….“ Bereshit wird im Mai 2013 vom St. Paul Chamber Orchestra unter Leitung des Komponisten uraufgeführt.

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Trojahns Musiktheater in Wien und Zürich

In zwei Musikmetropolen sind Neuproduktionen von Opern Manfred Trojahns zu erleben: An der Volksoper Wien werden die Limonen aus Sizilien am 12. Februar 2017 Premiere feiern. Die „Drei italienischen Geschichten“ auf ein Libretto von Wolfgang Willaschek nach Luigi Pirandello und Eduardo de Filippo werden von Mascha Pörzgen inszeniert, die musikalische Leitung der neun Aufführungen im Kasino am Schwarzenbergplatz hat Gerrit Prießnitz. Zwei Wochen später wird an der Oper Zürich Hans Neuenfels die Schweizer Erstaufführung des Musiktheaters Orest inszenieren. Die Premiere am 26. Februar 2017 und sechs weitere Vorstellungen (2.3., 7.3., 10.3., 12.3., 19.3., 24.3.2017) dirigiert Erik Nielsen, die Titelrolle wird von Georg Nigl interpretiert.

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Voller Kraft und Poesie – Jean Barraqués Frühwerke

Nach den Uraufführungen von frühen Klavierwerken und dem Streichquartett Jean Barraqués bei Musica Strasbourg wird dem französischen Komponisten im Januar 2012 das Festival Ultraschall Berlin ein umfangreiches Porträt mit weiteren Uraufführungen und Deutschen Erstaufführungen gewidmet. So stehen die Sonate pour violon seul (1949) mit Carolin Widmann, das Streichquartett mit dem Quatuor Diotima, die frühen Klavierstücke mit Nicolas Hodges auf dem Programm, ebenso die Sonate pour piano auf der Basis einer kritisch-praktischen Neuedition. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Uraufführungen früher Vokalwerke mit dem RIAS Kammerchor und Christiane Iven, so etwa der Trois mélodies (1950), die eine Keimzelle für das spätere vom Komponisten veröffentlichte Werk Séquence gebildet haben.

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Charlotte Seithers neue Kompositionen

Ein Versuch über das Gemeinsame im Verschiedenen ist für Charlotte Seither der Ausgangspunkt für Equal ways of difference, ihre Komposition zum zehnjährigen Jubiläum des elole Klaviertrios, mit dem sie seit dem Bestehen des Ensembles zusammenarbeitet. Ihre Komposition macht das Widerspiel zwischen gemeinsamer Klangfindung, der Verschmelzung im Zusammenspiel und der Individualität zum Thema. Sie wird am 5. Oktober im Festspielhaus Hellerau uraufgeführt. More reasons for reality (2011) für Bassflöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello und Klavier entstand als Auftragswerk für das E-Mex-Ensemble Dortmund. Die Komposition kommt am 21. Oktober im Rahmen des Projektes „Mit den Augen hören“ im Museum Folkwang Essen zur Uraufführung.

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Fabel aus dem Geist des Comics - Srnkas „Jakub Flügelbunt“

Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt ... und Magdalena Rotenband. Oder: Wie tief ein Vogel singen kann ist ein Märchenstück für drei Sänger und Orchester, ein Auftragswerk der Semperoper Dresden. Srnka komponierte eine unterhaltsame Geschichte und Fabel gleichermaßen. Deren Personal ist quietschvergnügt und mit dem Potenzial großer Tragik versehen, so wie es sich für Helden aus dem Geist des Comics gehört: Vom kleinen Vogel Jakub, der fliegen lernen will, sich einen Flügel bricht und lernt, dass man auch mit anderen Stärken etwas erreichen kann. Srnka, der auch das Textbuch schrieb, erzählt die Geschichte mit einer knappen, lakonischen Sprache und einem unsentimentalen Duktus. Die Uraufführung am 15. Dezember an der Semperoper wird dirigiert von Tomáš Hanus.

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Andrea Lorenzo Scartazzini in Bern

(7.4.2013) Das Berner Symphonieorchester wird am 16. und 17. Mai 2013 unter Leitung von Mario Venzago den 2. Satz aus Andrea Lorenzo Scartazzinis Viaggiatori nach Dantes Divina Commedia mit Chor und Solisten des Theaters im Kultur-Casino Bern aufführen. In Viaggiatori für Soli, Chor und Orchester vertont Andrea Lorenzo Scartazzini „Situationen des Unterwegs-Seins, gleichsam Reiseberichte von Orten, die es nicht (mehr) gibt – laute und stille Orte der Phantasie und der philosophischen Spekulation“. Der zweite Satz ist eine Elegie, ein introvertierter Trauergesang über Worte aus dem IV. Canto aus Dantes Göttlicher Komödie.

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Zeitg. Musik

Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
Über den eigenen Tellerrand hinaus. Philipp Maintz ist „Composer in Focus“ in Aachen
Kunst kommt vom Verantworten. Zum 100. Geburtstag Giselher Klebes
Oberflächenspannungen. Die Komponistin Lisa Illean stellt sich vor
Das Orchester spielt die Hauptrolle: Bruno Mantovanis Oper „Voyage d’automne“
Visionärer Blick. Beat Furrer wird siebzig
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