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Fabel aus dem Geist des Comics - Srnkas „Jakub Flügelbunt“

Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt ... und Magdalena Rotenband. Oder: Wie tief ein Vogel singen kann ist ein Märchenstück für drei Sänger und Orchester, ein Auftragswerk der Semperoper Dresden. Srnka komponierte eine unterhaltsame Geschichte und Fabel gleichermaßen. Deren Personal ist quietschvergnügt und mit dem Potenzial großer Tragik versehen, so wie es sich für Helden aus dem Geist des Comics gehört: Vom kleinen Vogel Jakub, der fliegen lernen will, sich einen Flügel bricht und lernt, dass man auch mit anderen Stärken etwas erreichen kann. Srnka, der auch das Textbuch schrieb, erzählt die Geschichte mit einer knappen, lakonischen Sprache und einem unsentimentalen Duktus. Die Uraufführung am 15. Dezember an der Semperoper wird dirigiert von Tomáš Hanus.

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Andrea Lorenzo Scartazzini in Bern

(7.4.2013) Das Berner Symphonieorchester wird am 16. und 17. Mai 2013 unter Leitung von Mario Venzago den 2. Satz aus Andrea Lorenzo Scartazzinis Viaggiatori nach Dantes Divina Commedia mit Chor und Solisten des Theaters im Kultur-Casino Bern aufführen. In Viaggiatori für Soli, Chor und Orchester vertont Andrea Lorenzo Scartazzini „Situationen des Unterwegs-Seins, gleichsam Reiseberichte von Orten, die es nicht (mehr) gibt – laute und stille Orte der Phantasie und der philosophischen Spekulation“. Der zweite Satz ist eine Elegie, ein introvertierter Trauergesang über Worte aus dem IV. Canto aus Dantes Göttlicher Komödie.

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Colin Matthews, Torsten Rasch, Jonathan Harvey – Neue Werke

Wie es der Disponentenzufall will, kommen an drei aufeinanderfolgenden Abenden Werke von Komponisten des renommierten englischen Musikverlags Faber Music zu Uraufführung. Den Anfang machen am 11. Oktober 2011 in Leipzig das Gewandhausorchester und der Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly mit der Grand Barcarolle von Colin Matthews, gefolgt von der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, die am 12. Oktober das Orchesterwerk Wouivres des aus Dresden stammenden Komponisten Torsten Rasch aus der Taufe heben wird. GMD Frank Beermann wird am Pult seines Orchesters stehen. Nichts Geringeres als den Weltethos beschwört Jonathan Harvey in seinem neuen, abendfüllenden Chor-Orchesterwerk, das am 13. Oktober in der Berliner Philharmonie zum ersten Mal erklingen wird - mit dem Rundfunkchor Berlin und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

(Foto links: Jonathan Harvey)

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Tiepolo und Beethoven. Neue Orchesterkompositionen von Hugues Dufourt, Brice Pauset und Bruno Mantovani

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Miroslav Srnkas „Make No Noise“ bei den Bregenzer Festspielen

Die Bregenzer Festspiele widmen dem tschechischen Komponisten Miroslav Srnka einen Schwerpunkt: Seine Kammeroper Make No Noise (Uraufführung: München 2011) wird am 17. und 19. August 2016 in einer neuen Inszenierung von Johannes Erath aufgeführt, die musikalische Leitung hat Dirk Kaftan. Die beiden Hauptrollen Hannah und Joseph, die auf einer Ölplattform aufeinandertreffen und aus ihrer Sprachlosigkeit zueinanderfinden, werden in der österreichischen Erstaufführung von der Sopranistin Measha Brueggergosman und dem Bariton Holger Falk gesungen. Es spielt das Ensemble Modern. Am 21. August sind mit den Vorarlberger Symphonikern unter Leitung von Gérard Korsten Srnkas Eighteen Agents for 19 Strings zu hören. (Foto: Vojtěch Havlík)

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Matthias Pintschers „Mar’eh“ in Paris und Genf

„Etwas Wunderbares, das plötzlich vor Dir aufscheint.“ Die Vorstellung von der „schönen Erscheinung“ ist eine Metapher für die Klangaura von Matthias Pintschers Violinkonzert Mar’eh. Die kammermusikalische Durchsichtigkeit wird nun in einer Version für Violine und Ensemble weiter aufgefächert. In der Pariser Philharmonie spielt das Ensemble intercontemporain am 23. März 2016 die Uraufführung. Solistin ist Hae-Sun Kang. Die Orchesterfassung ist am 10. und 11. März 2016 in Genf mit dem Orchestre de la Suisse Romande zu erleben, dirigiert auch hier vom Komponisten. Dort spielt Renaud Capuçon den Solopart.

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Charlotte Seithers neues Orchesterwerk für Mönchengladbach

Als Auftragswerk des Festivals Ensemblia Mönchengladbach hat Charlotte Seither Recherche sur le fond komponiert, eine Orchesterkomposition, die sich mit einer polyphonen Linearität auseinandersetzt. „Mich interessiert die Radikalität einer Form, die vollständig in sich ruht, und in der sich alles auseinanderentwickelt, ohne dass die Architektur allzu offensichtliche Stützpunkte setzen müsste“, so die Komponistin. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen die Uraufführung unter der Leitung von Graham Jackson am 10. Juni in Mönchengladbach. Seithers All’aperto für 16-stimmigen Kammerchor wird am 7. und 9. Juli vom SWR Vokalensemble Stuttgart unter Leitung von Celso Antunes beim Festival RheinVokal in Koblenz und anschließend in Stuttgart aufgeführt.

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Zeitg. Musik

Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
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Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
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