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Trojahns Musiktheater in Wien und Zürich

In zwei Musikmetropolen sind Neuproduktionen von Opern Manfred Trojahns zu erleben: An der Volksoper Wien werden die Limonen aus Sizilien am 12. Februar 2017 Premiere feiern. Die „Drei italienischen Geschichten“ auf ein Libretto von Wolfgang Willaschek nach Luigi Pirandello und Eduardo de Filippo werden von Mascha Pörzgen inszeniert, die musikalische Leitung der neun Aufführungen im Kasino am Schwarzenbergplatz hat Gerrit Prießnitz. Zwei Wochen später wird an der Oper Zürich Hans Neuenfels die Schweizer Erstaufführung des Musiktheaters Orest inszenieren. Die Premiere am 26. Februar 2017 und sechs weitere Vorstellungen (2.3., 7.3., 10.3., 12.3., 19.3., 24.3.2017) dirigiert Erik Nielsen, die Titelrolle wird von Georg Nigl interpretiert.

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Voller Kraft und Poesie – Jean Barraqués Frühwerke

Nach den Uraufführungen von frühen Klavierwerken und dem Streichquartett Jean Barraqués bei Musica Strasbourg wird dem französischen Komponisten im Januar 2012 das Festival Ultraschall Berlin ein umfangreiches Porträt mit weiteren Uraufführungen und Deutschen Erstaufführungen gewidmet. So stehen die Sonate pour violon seul (1949) mit Carolin Widmann, das Streichquartett mit dem Quatuor Diotima, die frühen Klavierstücke mit Nicolas Hodges auf dem Programm, ebenso die Sonate pour piano auf der Basis einer kritisch-praktischen Neuedition. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Uraufführungen früher Vokalwerke mit dem RIAS Kammerchor und Christiane Iven, so etwa der Trois mélodies (1950), die eine Keimzelle für das spätere vom Komponisten veröffentlichte Werk Séquence gebildet haben.

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Charlotte Seithers neue Kompositionen

Ein Versuch über das Gemeinsame im Verschiedenen ist für Charlotte Seither der Ausgangspunkt für Equal ways of difference, ihre Komposition zum zehnjährigen Jubiläum des elole Klaviertrios, mit dem sie seit dem Bestehen des Ensembles zusammenarbeitet. Ihre Komposition macht das Widerspiel zwischen gemeinsamer Klangfindung, der Verschmelzung im Zusammenspiel und der Individualität zum Thema. Sie wird am 5. Oktober im Festspielhaus Hellerau uraufgeführt. More reasons for reality (2011) für Bassflöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello und Klavier entstand als Auftragswerk für das E-Mex-Ensemble Dortmund. Die Komposition kommt am 21. Oktober im Rahmen des Projektes „Mit den Augen hören“ im Museum Folkwang Essen zur Uraufführung.

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Fabel aus dem Geist des Comics - Srnkas „Jakub Flügelbunt“

Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt ... und Magdalena Rotenband. Oder: Wie tief ein Vogel singen kann ist ein Märchenstück für drei Sänger und Orchester, ein Auftragswerk der Semperoper Dresden. Srnka komponierte eine unterhaltsame Geschichte und Fabel gleichermaßen. Deren Personal ist quietschvergnügt und mit dem Potenzial großer Tragik versehen, so wie es sich für Helden aus dem Geist des Comics gehört: Vom kleinen Vogel Jakub, der fliegen lernen will, sich einen Flügel bricht und lernt, dass man auch mit anderen Stärken etwas erreichen kann. Srnka, der auch das Textbuch schrieb, erzählt die Geschichte mit einer knappen, lakonischen Sprache und einem unsentimentalen Duktus. Die Uraufführung am 15. Dezember an der Semperoper wird dirigiert von Tomáš Hanus.

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Andrea Lorenzo Scartazzini in Bern

(7.4.2013) Das Berner Symphonieorchester wird am 16. und 17. Mai 2013 unter Leitung von Mario Venzago den 2. Satz aus Andrea Lorenzo Scartazzinis Viaggiatori nach Dantes Divina Commedia mit Chor und Solisten des Theaters im Kultur-Casino Bern aufführen. In Viaggiatori für Soli, Chor und Orchester vertont Andrea Lorenzo Scartazzini „Situationen des Unterwegs-Seins, gleichsam Reiseberichte von Orten, die es nicht (mehr) gibt – laute und stille Orte der Phantasie und der philosophischen Spekulation“. Der zweite Satz ist eine Elegie, ein introvertierter Trauergesang über Worte aus dem IV. Canto aus Dantes Göttlicher Komödie.

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Colin Matthews, Torsten Rasch, Jonathan Harvey – Neue Werke

Wie es der Disponentenzufall will, kommen an drei aufeinanderfolgenden Abenden Werke von Komponisten des renommierten englischen Musikverlags Faber Music zu Uraufführung. Den Anfang machen am 11. Oktober 2011 in Leipzig das Gewandhausorchester und der Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly mit der Grand Barcarolle von Colin Matthews, gefolgt von der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, die am 12. Oktober das Orchesterwerk Wouivres des aus Dresden stammenden Komponisten Torsten Rasch aus der Taufe heben wird. GMD Frank Beermann wird am Pult seines Orchesters stehen. Nichts Geringeres als den Weltethos beschwört Jonathan Harvey in seinem neuen, abendfüllenden Chor-Orchesterwerk, das am 13. Oktober in der Berliner Philharmonie zum ersten Mal erklingen wird - mit dem Rundfunkchor Berlin und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

(Foto links: Jonathan Harvey)

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Tiepolo und Beethoven. Neue Orchesterkompositionen von Hugues Dufourt, Brice Pauset und Bruno Mantovani

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Zeitg. Musik

Lichtveränderungen. Beat Furrers „sinfonia concertante“
Rauch und Flammen. Miroslav Srnkas neues Cellokonzert „Smoke“
Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
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Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
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