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Charlotte Seither: Komposition zum Kleist-Jahr 2011

Charlotte Seither, die soeben mit der höchsten musikalischen Auszeichnung des Landes Niedersachsen, dem Praetorius Musikpreis 2010 für Komposition, ausgezeichnet worden ist, hat ein Auftragswerk zum Start des Kleist-Jahres Heilbronn 2011 komponiert. Schatten und Klarsein. Verse für Heinrich von Kleist für Sopran und Kammerorchester zielt auf die „Klangwerdung der Schönheit der kleistschen Lyrik“. Die Komposition wurde am 15. Dezember 2010 in Heilbronn vom Württembergischen Kammerorchester und der Sopranistin Dorothee Mields unter Leitung von Ruben Gazarian uraufgeführt.

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Matthias Pintscher in Paris und Glasgow

Matthias Pintschers Songs from Solomon's garden sind seit ihrer Uraufführung in New York vielfach aufgeführt worden. Die Komposition für Bariton und Ensemble kommt am 15. Dezember in der Cité de la musique Paris mit dem Ensemble Intercontemporain und Leigh Melrose als Solist unter Leitung des Komponisten zur französischen Erstaufführung.
Seit Herbst 2010 ist Matthias Pintscher Artist-in-Association beim BBC Scottish Symphony Orchestra, dort präsent als Komponist, Dirigent, Programmgestalter und Vermittler. Er dirigiert dort im Januar 2012 vier Konzerte. In Glasgow wird am 19. Januar 2012 Ex nihilo for small orchestra uraufgeführt. Seine Komposition handelt vom Beginnen aus dem absoluten Dunkel, von der Entstehung aus dem Nichts.

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Träume für Eusebius. Manfred Trojahn auf Schumanns Spuren

Im September 2010 haben die Düsseldorfer Symphoniker unter Leitung von Andrey Boreyko Manfred Trojahns Cinque sogni per Eusebius in der Tonhalle Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Die Komposition zum Schumannjahr greift die charakteristische Kurzform der Romantik in einem Zyklus von fünf prägnanten Orchesterminiaturen auf. In Hannover wurde Trojahns Herbstmusik durch das Niedersächsische Staatsorchester unter Leitung von Wolfgang Bozic uraufgeführt. 

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Das Innere des Klangs. Hugues Dufourts „Surgir“

Die Schlagzeuggruppe spielt die Hauptrolle in Hugues Dufourts Orchesterstück Surgir, das am 1. Oktober in Köln seine deutsche Erstaufführung erlebte. Sie demonstriert den Geräuschanteil in einem Prozess, der die Dynamik freisetzt, die dem Klang innewohnt.

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Rudolf Kelterborn zum 80. Geburtstag

Der Schweizer Rudolf Kelterborn feiert am 3. September seinen 80. Geburtstag: ein vielseitiger Komponist, Musikvermittler, Lehrer und Mentor der Neuen Musik. Sein Schaffen umfasst alle Genres vom Solostück bis zur abendfüllenden Oper, sein Lebenslauf dokumentiert seine Berufung im umfassenden Vermitteln von Musik. Zahlreiche Konzerte finden anlässlich seines Geburtstages in Cernier/Neuchâtel, Bern, Basel, Zürich und Detmold statt, in denen Vokal-, Kammer- und Klaviermusik dargeboten wird. Das  Sinfonieorchester Basel wird unter Leitung von Dennis Russell Davies am 26. und 27. Oktober 2011 in Basel Espansioni – Sinfonie III für grosses Orchester, Bariton und Tonband aufführen.

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Evokation der Vergangenheit. Neue Werke von Torsten Rasch

Der deutsche Komponist Torsten Rasch eignet sich vorhandenes Material auf eine überaus eigene Weise an und schafft damit Werke von hoher Originalität.

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„Prosopopeia“. Lucia Ronchettis Hommage an Heinrich Schütz

Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti wagt Unmögliches: Die Evokation des Jenseits durch Musik trotz der Unmöglichkeit, dem metaphysischen Kreislauf zu entkommen. In ihrem Stück „Prosopopeia“ nimmt Ronchetti Bezug auf die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz. Eine Anregung für das Schütz-Gedenkjahr 2022 (350. Todestag am 6. November).

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