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Das Bärenreiter Magazin
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Worte werden Klangfiguren. Der italienische Komponist Paolo Perezzani

Er geht auf die Suche nach den Strukturen der Klangmaterie: Paolo Perezzani findet in der letzten Zeit größere Aufmerksamkeit für seine ausdrucksstarken Klanggebilde.

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Manfred Trojahn: Klarinetten-Rhapsodie in Bern / Orest in Amsterdam

Eine dreisätzige Nachtmusik ist Manfred Trojahns Rhapsodie pour clarinette et orchestre, die 2002 für Sabine Meyer komponiert wurde: ein vielseitiges Spiel mit den Klangfarben der Klarinette. Die Rhapsodie erfährt am 3. März in Bern ihre Schweizer Erstaufführung durch Julian Bliss (Klarinette) und das Berner Symphonieorchester unter Leitung von Martyn Brabbins.

Für die Nederlandse Opera komponiert Trojahn eine neue Oper: Orest, nach einem eigenen Libretto, wird am 8. Dezember 2011 in Amsterdam in einer Inszenierung von Katie Mitchell uraufgeführt. Die musikalische Leitung hat Marc Albrecht.

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Eine Winterreise: Kompositionen von Heinz Winbeck als Ballett

Musik von Heinz Winbeck ist Ausgangspunkt für ein neues Ballett von Jochen Ullrich: Eine Winterreise, nach musikalischen und thematischen Motiven von Schubert, erfährt am 26. Februar am Landestheater Linz ihre szenische Uraufführung. Der Komponist kombiniert ein neues Werk Lebensstürme nach Schuberts Klaviersonate mit Schubert-Liedern und seiner eigenen Winterreise – Stationen für 19 Solo-Streicher und Horn (1996). „Ob diese Winterreise eine Reise zurück, eine Reminiszenz, eine Art Nachbeben darstellt, oder ob sie doch auch Symptome unserer Zeit widerspiegelt“ ist für Winbeck stete Frage bei seiner Beschäftigung mit diesem Komponisten. Die Produktion in Linz wird dirigiert von Dennis Russell Davies.

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Thomas Daniel Schlee: „Ich, Hiob“ in Kassel

Die Kirchenoper Ich, Hiob von Thomas Daniel Schlee, der in diesem Jahr mit dem Österreichischen Kunstpreis für Musik 2010 ausgezeichnet worden ist, wurde bei den Kasseler Musiktagen in der Alten Brüderkirche Kassel aufgeführt. In Ich, Hiob schlägt Schlee eine Brücke zwischen den Gattungen. Der gesamte Ablauf des Werks beruht auf der Gestalt des Hiob, „dessen zutiefst menschliche Erfahrung des Leidens“, so der Komponist, „einem jeden von uns, zumindest in Ansätzen, vertraut ist“. Protagonist der Kasseler Aufführung ist Markus Schäfer, die musikalische Leitung hat Daniel Geiss.

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Philipp Maintz: „Maldoror“ und „septemberalbum“

Philipp Maintz' septemberalbum. lieder für sopran und klavier nach Texten von Ron Winkler  erfuhr am 15. November im Gare du Nord in Basel seine Schweizer Erstaufführung, nachdem die Sopranistin Marisol Montalvo den Zyklus bei den Kasseler Musiktagen zusammen mit Markus Bellheim (Klavier) uraufgeführt hat. Die Ensemblefassung, septemberalbum. lieder für sopran und ensemble nach Texten von Ron Winkler wird in Rom im parco della musica der Villa Massimo uraufgeführt. Winklers Lyrik beschreibt der Komponist als „unaufgeregt, zerbrechlich, manchmal eher lakonisch – und einfach wunderschön“, und intendiert eine Musik, die „zart und unaufdringlich sein sollt und die vitale Leichtigkeit dieser nahezu hingewehten Worte widerspiegelt“.

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Deutsche Erstaufführung von L’ubica Čekovská in Gera

Das Orchesterstück Adorations von L’ubica Čekovská wird am 20. April in Gera seine deutsche Erstaufführung unter der Leitung von Howard Arman erleben. Die slowakische Komponistin ist in der Spielzeit 2010/11 Composer-in-residence des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Čekovskás wichtigstes Projekt in der nächsten Zeit ist ihre Oper Dorian Gray nach Oscar Wilde. Sie wird an der Slowakischen Nationaloper Bratislava in einer Inszenierung von David Pountney am 22. November 2013 uraufgeführt. Das Libretto schrieb die britische Schriftstellerin Kate Pullinger, Dirigent ist Lukasz Borowicz.

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Miroslav Srnka: Jubiläumskomposition für das Ensemble Modern

Nachdem mit Miroslav Srnkas Coronae für Solohorn bereits ein Auftragswerk zum 30-jährigen Bestehen des Ensemble Modern uraufgeführt wurde, hat er nun ein weiteres neues Werk für das Ensemble geschrieben. Assembly for ensemble wird am 15. Januar 2011 in der Alten Oper Frankfurt uraufgeführt und ist ein veritables Ensemblekonzert: Eine „virtuose Maschine“, ein schnelles, energiegeladenes, rhythmisch intensives Stück. Weitere Projekte von Srnka sind ein neues Streichquartett für das Quatuor Diotima und die Kammeroper Make No Noise, die am 28. Juni 2011 an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen der Opernfestspiele uraufgeführt wird.

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Zeitg. Musik

Lichtveränderungen. Beat Furrers „sinfonia concertante“
Rauch und Flammen. Miroslav Srnkas neues Cellokonzert „Smoke“
Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
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