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Das Bärenreiter Magazin
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Musikalische Heiligenscheine. Jonathan Harveys „Passion and Resurrection”

Pünktlich zum siebzigsten Geburtstag von Jonathan Harvey wird eines seiner großen Werke aufgeführt: Die Kirchenoper Passion and Resurrection ist wie seine mittelalterlichen Vorgänger eine musikalische Form der Gottesverehrung – und schließt auch die Gemeinde mit ein. 

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Plädoyer für ein großartiges Repertoire. Ein Gespräch mit Marc Minkowski über die französische Oper des 19. Jahrhunderts

Mit der neuen, großangelegten Editionsreihe L’Opéra français wendet sich Bärenreiter dem französischen Musiktheater des 19. Jahrhunderts zu. Für die verschiedenen Genres zentrale musikdramatische Werke, darunter zu Unrecht vergessene Opern aus der Zeit von der Revolution bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs sollen mit kritischen Ausgaben gewürdigt werden. Den Anfang machen Adolphe Adams Opera-Comique-Juwel Le Toréador und Edouard Lalos Operndebüt Fiesque" (nach Schiller) – hierzu liegen die Aufführungsmateriale bereits vor –, gefolgt von Emmanuel Chabriers L’Étoile und so kapitalen Werken wie Hamlet von Ambroise Thomas und Werther von Jules Massenet. Die Equipe der musikwissenschaftlichen Bandherausgeber unter Leitung von Paul Prévost liest sich wie ein Who is who der auf dieses Repertoire spezialisierten Forschung. Zur Bedeutung dieses Projektes und zur französischen Oper des 19. Jahrhunderts  äußert sich der Stardirigent Marc Minkowski in einem Exklusiv-Interview für [t]akte.

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Mehr als „Faust” und „Carmen”. Die französische Oper zwischen der Revolution und der Moderne

Mit der Editionsreihe L’Opéra français unternimmt Bärenreiter eine Ehrenrettung des französischen Musiktheaters des 19. Jahrhunderts und öffnet auf der Basis gesicherter Quellenerkenntnisse einen reichen Fundus an Werken, die eine Wiederentdeckung lohnen.

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Manfred Trojahn: „La Grande Magia”

Manfred Trojahns fünfte Oper La Grande Magia nach einem Stoff von Eduardo de Filippo wurde im Mai 2008 an der Semperoper Dresden uraufgeführt  und stieß bei Publikum und Presse auf lebhafte Zustimmung. "Eine ziemlich grausame Geschichte" nennt Trojahn das Sujet der Gesellschaftskomödie, in der sich die Sängerin Marta von einem Zauberer aus ihrer Ehe gleichsam wegzaubern lässt. 

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Raffinierte Verzierungen. Monteverdis „L'Orfeo” im Urtext

Nach Il ritorno d’Ulisse in patria (2007) erscheint nun mit Claudio Monteverdis L’Orfeo die zweite Oper des Italieners in der Edition Rinaldo Alessandrinis. Der Herausgeber führt in die Prinzipien seiner Ausgabe ein und weist besonders auf die hochentwickelten Formen von Deklamation hin, die große Anforderungen an Interpreten stellen. Unterschiede zu den späteren Opern Poppea und Ulisse sollten dabei beachtet werden.

 

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Cavalli kommt wieder. Zum Start der Gesamtausgabe seiner Werke

Die Renaissance der Opern von Francesco Cavalli schreitet unaufhörlich voran: Am 11. Januar 2009 hatte an De Nederlandse Opera Amsterdam sein 1659 für Paris komponiertes Meisterwerk Ercole amante Premiere, ergänzt um Ausschnitte aus Jean-Baptiste Lullys originaler Ballettmusik. Der spanische Musikwissenschaftler Álvaro Torrente hat für diese Produktion nach La Calisto bereits zum zweiten Mal eine kritische Ausgabe erstellt, die im Rahmen der Reihe Opere di Francesco Cavalli bei Bärenreiter erscheinen wird. Er zeichnet auch für die Edition der Ballettmusik von Lully verantwortlich. Ivor Bolton musiziert mit dem Concerto Köln in einer Inszenierung von David Alden. Ein Höhepunkt für alle Freunde der Alten Musik. Weitere Termine im Januar 2009: 15, 18, 20, 22, 24, 26, 28 und 30.

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Vexierbilder der Gewalt. Halévys „La Juive” an der Staatsoper Stuttgart

Die 1835 uraufgeführte, seit den 1930er-Jahren von den Bühnen verschwundene und erst in jüngster Zeit zaghaft wieder gespielte Jüdin Halévys ist mit ihrem Ineinander von christlichem Antijudaismus und jüdischem Märtyrertod angesichts der jüngsten Geschichte noch immer von höchster Brisanz. Die Staatsoper Stuttgart hat das Stück, das szenisch wie musikalisch höchste Anforderungen an alle Mitwirkenden stellt, in der vergangenen Saison herausgebracht – eine Inszenierung, die sich der Aktualität des Stoffes auf Aufsehen erregende Weise annähert.

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Musiktheater

Die Vision einer Oper als künstlerisches Credo. Franz Schrekers „Christophorus“ erscheint als Neuedition
Ein Muttersöhnchen auf dem Kaiserthron. Händels Pasticcio-Oper „Alessandro Severo“
Typisch französisch. Die „Faust“-Werke von Berlioz und Gounod
Eine verrückte Idee. Bohuslav Martinůs komische Oper „Alexandre bis“
Vom Untergang des Rossknechts. Winfried Zilligs Zwölfton-Oper „Rosse“
Große Meister für junges Publikum. Bühnenwerke für Kinder und Jugendliche
Ruth Zechlins Oper „Sommernachtsträume. Die Salamandrin und die Bildsäule“
„Leonore“: Beethovens unbekannter „Fidelio“. Die Fassung von 1805
Kann das gutgehen? Liebe zwischen Feinden in Rameaus „Les Fêtes de Ramire“
Orpheus und Eurydike. Das Drama um die Macht des Gesangs, um Liebe und Tod
Kontrapunkt und Theaterinstinkt. Vier Neueditionen von Werken Contis
Dramatische und psychologischer Intensität. Jean-Baptiste Lullys Oper „Psyché“
San Francisco oder VEB Kraftverkehr. Heiteres Musiktheater der DDR
Glucks Ballettmusik zu „L’Île de Merlin“
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
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