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Thomas Daniel Schlee: „Ich, Hiob“ in Kassel

Die Kirchenoper Ich, Hiob von Thomas Daniel Schlee, der in diesem Jahr mit dem Österreichischen Kunstpreis für Musik 2010 ausgezeichnet worden ist, wurde bei den Kasseler Musiktagen in der Alten Brüderkirche Kassel aufgeführt. In Ich, Hiob schlägt Schlee eine Brücke zwischen den Gattungen. Der gesamte Ablauf des Werks beruht auf der Gestalt des Hiob, „dessen zutiefst menschliche Erfahrung des Leidens“, so der Komponist, „einem jeden von uns, zumindest in Ansätzen, vertraut ist“. Protagonist der Kasseler Aufführung ist Markus Schäfer, die musikalische Leitung hat Daniel Geiss.

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Philipp Maintz: „Maldoror“ und „septemberalbum“

Philipp Maintz' septemberalbum. lieder für sopran und klavier nach Texten von Ron Winkler  erfuhr am 15. November im Gare du Nord in Basel seine Schweizer Erstaufführung, nachdem die Sopranistin Marisol Montalvo den Zyklus bei den Kasseler Musiktagen zusammen mit Markus Bellheim (Klavier) uraufgeführt hat. Die Ensemblefassung, septemberalbum. lieder für sopran und ensemble nach Texten von Ron Winkler wird in Rom im parco della musica der Villa Massimo uraufgeführt. Winklers Lyrik beschreibt der Komponist als „unaufgeregt, zerbrechlich, manchmal eher lakonisch – und einfach wunderschön“, und intendiert eine Musik, die „zart und unaufdringlich sein sollt und die vitale Leichtigkeit dieser nahezu hingewehten Worte widerspiegelt“.

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Deutsche Erstaufführung von L’ubica Čekovská in Gera

Das Orchesterstück Adorations von L’ubica Čekovská wird am 20. April in Gera seine deutsche Erstaufführung unter der Leitung von Howard Arman erleben. Die slowakische Komponistin ist in der Spielzeit 2010/11 Composer-in-residence des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Čekovskás wichtigstes Projekt in der nächsten Zeit ist ihre Oper Dorian Gray nach Oscar Wilde. Sie wird an der Slowakischen Nationaloper Bratislava in einer Inszenierung von David Pountney am 22. November 2013 uraufgeführt. Das Libretto schrieb die britische Schriftstellerin Kate Pullinger, Dirigent ist Lukasz Borowicz.

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Miroslav Srnka: Jubiläumskomposition für das Ensemble Modern

Nachdem mit Miroslav Srnkas Coronae für Solohorn bereits ein Auftragswerk zum 30-jährigen Bestehen des Ensemble Modern uraufgeführt wurde, hat er nun ein weiteres neues Werk für das Ensemble geschrieben. Assembly for ensemble wird am 15. Januar 2011 in der Alten Oper Frankfurt uraufgeführt und ist ein veritables Ensemblekonzert: Eine „virtuose Maschine“, ein schnelles, energiegeladenes, rhythmisch intensives Stück. Weitere Projekte von Srnka sind ein neues Streichquartett für das Quatuor Diotima und die Kammeroper Make No Noise, die am 28. Juni 2011 an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen der Opernfestspiele uraufgeführt wird.

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Charlotte Seither: Komposition zum Kleist-Jahr 2011

Charlotte Seither, die soeben mit der höchsten musikalischen Auszeichnung des Landes Niedersachsen, dem Praetorius Musikpreis 2010 für Komposition, ausgezeichnet worden ist, hat ein Auftragswerk zum Start des Kleist-Jahres Heilbronn 2011 komponiert. Schatten und Klarsein. Verse für Heinrich von Kleist für Sopran und Kammerorchester zielt auf die „Klangwerdung der Schönheit der kleistschen Lyrik“. Die Komposition wurde am 15. Dezember 2010 in Heilbronn vom Württembergischen Kammerorchester und der Sopranistin Dorothee Mields unter Leitung von Ruben Gazarian uraufgeführt.

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Matthias Pintscher in Paris und Glasgow

Matthias Pintschers Songs from Solomon's garden sind seit ihrer Uraufführung in New York vielfach aufgeführt worden. Die Komposition für Bariton und Ensemble kommt am 15. Dezember in der Cité de la musique Paris mit dem Ensemble Intercontemporain und Leigh Melrose als Solist unter Leitung des Komponisten zur französischen Erstaufführung.
Seit Herbst 2010 ist Matthias Pintscher Artist-in-Association beim BBC Scottish Symphony Orchestra, dort präsent als Komponist, Dirigent, Programmgestalter und Vermittler. Er dirigiert dort im Januar 2012 vier Konzerte. In Glasgow wird am 19. Januar 2012 Ex nihilo for small orchestra uraufgeführt. Seine Komposition handelt vom Beginnen aus dem absoluten Dunkel, von der Entstehung aus dem Nichts.

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Träume für Eusebius. Manfred Trojahn auf Schumanns Spuren

Im September 2010 haben die Düsseldorfer Symphoniker unter Leitung von Andrey Boreyko Manfred Trojahns Cinque sogni per Eusebius in der Tonhalle Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Die Komposition zum Schumannjahr greift die charakteristische Kurzform der Romantik in einem Zyklus von fünf prägnanten Orchesterminiaturen auf. In Hannover wurde Trojahns Herbstmusik durch das Niedersächsische Staatsorchester unter Leitung von Wolfgang Bozic uraufgeführt. 

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Zeitg. Musik

Klang gewordene Zerbrochenheit. Ein neues Vokalwerk von Beat Furrer
Auf dem Weg zum schönen Klang. In memoriam Thomas Daniel Schlee
Fundamentale menschliche Erfahrungen. „Earth“ von Andrea Lorenzo Scartazzini
Von den Träumen der Kindheit. Ľubica Čekovskás „Toy Procession“ für Houston
Die Kantate „Weichet nicht!“ und das „Jüdische Gebet“ von Miloslav Kabeláč
Mit geschicktem Gespür für Form. Der englische Komponist Jonny Greenwood
Komplexer Zwölfton und populäre Filmmusik. Der Komponist Winfried Zillig
Tödliche Begegnungen. Miroslav Srnkas neue Oper „Voice Killer“
Transformationen des Klavierklangs. Beat Furrers Klavierkonzert Nr. 2
Von Hölzern und Eidechsenengeln. Beat Furrers Oper „DAS GROSSE FEUER“ für Zürich
„Unerwartet schön“. Die englische Komponistin Cassandra Miller
No templates! Dieter Ammanns Violakonzert für Nils Mönkemeyer
Über den eigenen Tellerrand hinaus. Philipp Maintz ist „Composer in Focus“ in Aachen
Kunst kommt vom Verantworten. Zum 100. Geburtstag Giselher Klebes
Oberflächenspannungen. Die Komponistin Lisa Illean stellt sich vor
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